Rockets müssen weiter um den Klassenerhalt bangen

Rockets müssen weiter um den Klassenerhalt bangenRockets müssen weiter um den Klassenerhalt bangen
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„Schade, wir haben 30 Minuten lang richtig gut gespielt, uns aber mit zu vielen Fehlern in der Defensive um den Lohn gebracht“, befand der SHC-Vorsitzende Thomas Böttcher im Anschluss an den Auftritt in Bissendorf.

Beim Duell mit den Panthern lagen die Rockets nach nur sieben Minuten zwar mit 0:2 hinten, doch dank einer energischen Leistung kamen sie noch einmal zurück. Und nach dem ersten Drittel war die direkte Qualifikation für die erste Liga greifbar nahe. Denn der SHC lag gegen den Tabellenführer mit 4:2 vorn.

Ein großes Problem war es allerdings, dass die ansonsten so starke erste Reihe diesmal ein wenig von der Rolle war und die ersten fünf Gegentore kassierte. Auch nach dem zweiten Abschnitt (4:5) lagen die Rockets jedoch noch auf Kurs, denn schon ein Remis hätte für die direkte Qualifikation gereicht. „Der Knackpunkt war, dass wir uns im letzten Drittel nach nur 20 Sekunden das 4:6 gefangen haben“, sagte Böttcher und sprach damit die vermeintliche Schlüsselszene an. Denn nach dem 4:6 mussten die Rockets weiter aufmachen und wurden dafür prompt bestraft. So war die Partie dann spätestens mit dem 4:8 (50.) gelaufen.

Trübsal zu blasen, können sich die Raketen nun jedoch nicht leisten. Schließlich haben sie noch immer die Chance, sich in einer Relegation gegen die Crash Eagles Kaarst für die bundesweite Bundesliga zu qualifizieren. Zwar stehen die Termine für die Relegation noch nicht im Detail fest, doch das erste Duell wird voraussichtlich am 22. Oktober in Essen ausgetragen.

Die Ergebnisse der Relegation werden maßgeblich das Urteil über die Saison des SHC bestimmen. Doch noch dürfen die Raketen nicht ihre volle Konzentration auf die Ausscheidungsspiele legen. Denn am nächsten Samstag (15 Uhr) steht zunächst das Pokalviertelfinale bei den Helbronner Dragons an. Gegen den Zweitligisten sind die Raketen klarer Favorit, doch zunächst einmal „müssen wir schauen“, meint Thomas Böttcher, „wie gut wir die Niederlage in Bissendorf verdauen.“