Rockets lassen den Lakers beim 14:2 keine Chance

Lesedauer: ca. 1 Minute

Damit rollen die Raketen als Tabellenfünfter der Qualifikation für die künftig eingleisige Eliteliga entgegen. „Ich bin sehr froh, dass die Jungs Bodenhaftung bewiesen und den Gegner nicht unterschätzt haben. Es war sehr wichtig, dass wir nach den ganzen Feierlichkeiten wegen des Europacup-Sieges in der Bundesliga nachlegen“, kommentierte SHC-Trainer Martin Sychra im Anschluss an das Spiel.

Zuvor hatten die Rockets von Beginn an Druck gemacht und den Widersacher nach allen Regeln der Skaterhockey-Kunst dominiert. „Die ersten beiden Drittel waren sehr ansehnlich“, meinte Sychra. „Das galt jedoch nicht für den finalen Abschnitt, in dem die Bochumer die Regeln des Erlaubten immer häufiger überschritten“, so die Essener in ihrer Mitteilung. „Die Lakers sind fast nur noch auf den Körper gegangen, so dass wir am Ende froh sein mussten, dass sich niemand verletzt hat“, erklärte Sychra.

Da die Emotionen in der Harpener Heide hochkochten, beorderte Sychra seine Mannschaft direkt nach der Schlusssirene zur Heimreise. „Wir wollten nur schnell weg, denn das hatte nicht mehr viel mit Sport zu tun“, meinte der Essener Coach. Letztlich konnte Sychra über die Szenen nur noch den Kopf schütteln. „Doch das Thema ist für mich jetzt auch beendet, und wir konzentrieren uns auf die nächste Aufgabe“, so Sychra.

Und als Nächstes steht für die Raketen am kommenden Samstag (16 Uhr) das Pokal-Achtelfinale beim Süd-Erstligisten Düsseldorf Rams an. „Ein gutes Team“, meint Martin Sychra.  Doch der Trainer lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass er mit einem Erfolg ins Viertelfinale einziehen will.