Rockets fiebern Pokal-Halbfinale in Kaarst entgegen Rockets Essen

Rockets fiebern Pokal-Halbfinale in Kaarst entgegen	Rockets fiebern Pokal-Halbfinale in Kaarst entgegen
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Zwar haben die Raketen in der regulären Meisterrunde der 1. Bundesliga beide Duelle mit den Kaarstern gewonnen (12:1 und 8:6). Doch die Ergebnisse von damals sind heute nur noch Schall und Rauch. „Wir sind extrem heiß auf dieses Spiel und wollen unbedingt zum zweiten Mal in unserer Geschichte das Pokalfinale erreichen“, berichtet der SHC-Vorsitzende Thomas Böttcher, der schon beim Gedanken an das Kräftemessen mit den Kaarstern nasse Hände bekommt.

Während die Raketen im Anschluss an die reguläre Erstliga-Saison noch das Play-off-Viertelfinale gegen Köln absolvierten, haben sich die Crash Eagles seither auf das mit Spannung erwartete Halbfinale vorbereitet. Zudem haben die Gastgeber im letztlich vergeblichen Kampf um den Klassenerhalt auch ihren Kader gewaltig umgekrempelt. Daher hat das Team rein personell gesehen nicht mehr viel mit dem vom Saisonbeginn gemein. Auch auf der Trainerposition hat es einen Wechsel gegeben.

Während der SHC mit einem Sieg seinem ersten nationalen Titel im Senioren-Bereich einen großen Schritt näher kommen würde, könnten die Kaarster eine bittere Abstiegssaison noch positiv beschließen. Zudem würden sie auch als Gastgeber ins Finale gehen. Denn am 8. Dezember finden beim großen Pokalfinal-Tag in Kaarst sämtliche Endspiele statt.

Rockets-Trainer Martin Sychra stehen für das Halbfinale fast alle Spieler zur Verfügung. Bis auf die Langzeitverletzten Daniel Bensch, Christian Vogel und Alexander Wronski ist der Kader komplett.  Während der SHC und die Crash Eagles noch um den Finaleinzug kämpfen, steht der erste Endspiel-Teilnehmer bereits fest. Denn Die Duisburg Ducks haben sich durch einen 12:11-Penaltysieg gegen Uedesheim schon qualifiziert.  Damit würden die Rockets im Falle eines Siegs gegen Kaarst in ihrem zweiten Pokal-Endspiel zum zweiten Mal auf Duisburg treffen. Und die Aussicht auf eine Revanche für die Niederlage von 2007 sollte den Raketen noch einmal einen zusätzlichen Schub verleihen.