Rockets Essen einen Tick effektiverRhein-Main Patriots

Rockets Essen einen Tick effektiverRockets Essen einen Tick effektiver
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Es ist das alte Lied: Schießt du keinen, kriegst du einen. Eine Weisheit, die dieses Spiel am besten beschreibt. Gerade im letzten Abschnitt waren die Patriots klar spielbestimmend, doch beim Stande von 6:8 wollte der Ball nicht über die Linie. Essen machte dagegen vier Minuten vor Ende mit dem Treffer zum 6:9 den Sack zu. „Kämpferisch kann man der Mannschaft heute erneut keinen Vorwurf machen, spielte man sich doch zweimal nach einem Vier-Tore-Rückstand wieder zurück“, so Teamleiter Jan Hofmann.

Gerade in der Anfangsphase war man auf Seiten der Niddataler zu offensiv ausgerichtet und lief in zahlreiche Konter der Rockets. So führte Essen bereits nach acht Minuten durch Tore von Barta, Breves, Hüsken und Pakmor mit 4:1. Für die Patriots war es Hannes Ressel, der seine Farben kurzzeitig mit seinem 1:2 hoffen ließ. Doch positiv war anzumerken, dass das Team von Trainer Stefan Napravnik nie aufgab und sich weiter Chancen erarbeitete. Erneut war es dann Ressel, der in der zehnten Spielminute auf 2:4 verkürzte. Als May nur 150 Sekunden später den Anschlusstreffer markierte, war wieder Hoffnung unter den Patriots-Anhängern in der gut besuchten Inlinehalle. Doch erneut Barta brachte seine Farben wieder mit zwei Toren in Führung.

Im zweiten Abschnitt kamen wiederum die Gäste besser aus der Kabine und so waren 35 Sekunden gespielt, als konnte Klein, der den eingewechselten Felix Dombrowsky im Tor der Patriots (kam für Marcel Kempf) zum 3:6 überwinden konnte. Doch die Patriots antworteten prompt. May kämpfte sich gut durch und erzielte nur 20 Sekunden später das 4:6. In der Folge aber waren die Gastgeber wieder zu offensiv; die die Essener kamen immer wieder zu gefährlichen Kontern. Die Folge waren die Treffer sieben und acht in der 23. und 25. Spielminute. Doch abermals zeigten die Hessen Moral und kämpften sich zurück. Das 5:8 von Alexander Baum kurz vor Ende des zweiten Drittels war da ein wichtiges Signal.

Im Schlussabschnitt agierten die Patriots  druckvoll und nach zwei Minuten fiel das 6:8 durch Lars Bannenberg. Die Hoffnung, das Spiel zu drehen, war groß. Die Patriots hatten ihre beste Phase des Spiels. Einzig das Tor wollte nicht fallen. Ressel, May, Unger, Wex, Wehrheim und Gabler, um nur einige zu nennen, verbuchten große Chancen, doch gelang es nicht, den Ball im Tor unterzubringen. Und so war es Felix Dombrowsky vier Minuten vor Ende, der unglücklich den Ball nach einem Schlagschuss neben das Tor von der Bande ins Tor lenkte und so die Entscheidung für das Team aus dem Ruhrgebiet perfekt machte. Den Treffer zum 6:10-Endstand eine Minute vor Ende besiegelte die vierte Niederlage im vierten Spiel der Hessen.