Rockets empfangen Lüdenscheid zum regulären SaisonfinaleRockets Essen

Rockets empfangen Lüdenscheid zum regulären SaisonfinaleRockets empfangen Lüdenscheid zum regulären Saisonfinale
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Laissez-faire kommt den Essenern allerdings nicht in den Sinn – und das hat viele Gründe. Zum einen gilt es natürlich, sich für die anstehenden Play-offs in Schwung zu bringen. Und da dürfte ein Erfolgserlebnis gegen die Highlander den Raketen noch einmal einen Schub verleihen. Einen solchen können die Rockets für das Viertelfinale auch gut gebrauchen. Schließlich treffen sie als schon jetzt feststehender Tabellenachter auf den Ligaprimus.

Diesen ermitteln die Samurai Iserlohn und der TV Augsburg im direkten Duell. Momentan hat Titelverteidiger Augsburg die Nase mit einem Punkt vorn. Doch mit einem Heimsieg könnten die Samurai noch vorbeiziehen. „Sportlich gesehen sind wir gegen beide Teams klarer Außenseiter. Allerdings muss die weite Fahrt nach Augsburg nicht unbedingt sein“, sagt der SHC-Vorsitzende Thomas Böttcher.

Ein zweiter Grund, warum die Raketen im für sie tabellarisch unbedeutenden Vergleich mit Lüdenscheid noch einmal alles geben werden, liegt darin, dass der Ausgang der Partie erheblichen Einfluss auf den Abstiegskampf haben könnte.

Zurzeit stehen die Lüdenscheider auf dem vorletzten Platz. Damit müssten sie die Liga wie die als Absteiger feststehenden Düsseldorfer Rams nach unten verlassen. Doch Lüdenscheid könnte mit einem Sieg noch ans rettende Ufer springen und entweder Kaarst oder Crefeld auf den noch offenen Abstiegsplatz verweisen.

„Schon aus sportlicher Fairness allen Mannschaften gegenüber werden wir an unser Limit gehen“, meint Thomas Böttcher. Personell sieht es allerdings nicht rosig aus. In Daniel Bensch, Christian Vogel und Basti Bürgers fallen nur beispielsweise drei Leistungsträger aus.

Doch mit einem Sieg über die Highlander wollen die Raketen noch einmal Selbstvertrauen für die anstehenden Play-offs tanken und eine insgesamt gute Meisterrunde entsprechend beschließen.