Rockets besiegen Erzrivalen aus Iserlohn

Rockets verlieren zum Bundesliga-AuftaktRockets verlieren zum Bundesliga-Auftakt
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Im Skaterhockey-Bundesliga-Derby gelang den Rockets Essen ein souveräner Sieg gegen Samurai Iserlohn. Mit 8:3 (5:1, 0:1, 3:1) schickte man die Sauerländer wieder nach Hause.

Von Beginn an gaben die Rockets den Ton an. Gleich in der ersten Minute konnte Christian Sohlmann einen Pass von Andy Pfaff verwerten. Schon zwei Minuten später der nächste Treffer, als Danny Albrecht auf Vorlage von Christian Nieberle einnetzte. In der fünften Minute bereits das 3:0 durch Milan Kalka. Zu diesem Zeitpunkt war Iserlohn völlig von der Rolle. Erst eine Auszeit durch den Trainer brachte etwas Ordnung in die eigenen Reihen. Doch die Uhr zeigte genau neun Minuten an, als Milan Kalka bereits sein zweites Tor erzielte. Iserlohn hatte sich dann aber gefangen und die letzten zehn Minuten brachten nur noch einen Treffer für beide Seiten. Für Essen traf Phil Janßen, für die Samurais war Michael Eymann erfolgreich.

Im zweiten Abschnitt lief auf Essener Seite nicht allzu viel zusammen. Den Sieg wohl schon vor Augen, versuchte man den Ball ins Tor zu tragen. Aber das geht selten gut. Als Iserlohn dann auch noch einen Konter zum 5:2 nutzen konnte, ging dieses Drittel mit 0:1 verloren.

Iserlohn war zum Schlussabschnitt wieder im Spiel. Der Anschlusstreffer fiel durch den besten Samurai Sascha Jacobs (heute zwei Tore, eine Vorlage). In Folge mussten die Rockets kämpfen, um das Spiel wieder in den Griff zu kriegen. Die Erlösung kam durch das Geburtstagskind Christian Sohlmann, der sich und alle Essener mit seinem zweiten Treffer beschenkte. Danach liefen die letzten Minuten wie von selbst. Noch zweimal traf Milan Kalka, jeweils auf Vorlage von Jan-Kristof Bedrna.

Der Sieg der Rockets war hochverdient. Iserlohn kam nur durch Essener Leichtsinn zwischenzeitlich ins Spiel. Für das nächste Spiel am 1. Juni beim Ligafavoriten Bissendorf wäre so ein Verhalten fatal. Besonderes Lob geht diesmal an den vierfachen Torschützen Milan Kalka. Wie schon gegen Duisburg zeigte er sich in einer bestechend guten Form.


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