Riesenjubel in der Horkesgath-ArenaCrefelder SC

Riesenjubel in der Horkesgath-ArenaRiesenjubel in der Horkesgath-Arena
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In der Horkesgath-Arena kam es am Samstagabend zum Show-down in der 1. Bundesliga 2012 im Kampf gegen den Abstieg und um den Klassenerhalt. Etwas früher als die Partie in der Horkesgath begannen die Spiele in Kaarst gegen Duisburg und in Essen gegen Lüdenscheid. Alle schauten also mit einem Auge auf die anderen Partien in dieser dramatischen Phase des Ligabetriebes. Die Bears benötigten nur einen Punkt um den Klassenerhalt zu sichern. Gegner waren die Uedesheim Chiefs, die bereits sicher in den Play-offs sind.

Die Skating Bears legten wie gewohnt schwungvoll los, man merkte ihnen an, dass sie den letzten Punkt holen wollten. Aber Uedesheim befreite sich schnell und es entwickelte sich ein munteres Hin und Her. Die Gäste konnten in der siebten Minute einen Lattentreffer verzeichnen, aber das Glück hatten die Bears dann im Gegenzug. Sebastian Müller ging alleine auf da Tor der Chiefs zu und ließ dem Goalie der Gäste, Malte Rütten, keine Chance. Die Bears erspielten sich weitere Chancen scheiterten aber am Goalie der Gäste. In der elften Minute ließen die Skating Bears etwas nach, was sich sofort rächte. Ein Schuss der Chiefs rollte über die Fanghand von Steffen Müller und trudelte ins Tor. In der 14. Minute rettete Müller glänzend, war aber gegen den Nachschuss machtlos. Die Skating Bears waren völlig von der Rolle und hatten in der 16. Minute beim zweiten Lattentreffer der Chiefs mächtig Glück, dass es nicht bereits 1:3 für die Gäste stand. Kurz darauf befreiten sich die Skating Bears aus  der Lethargie und schafften in der 18. Minute den Ausgleich durch Dennis Holthausen, der mit einem trockenen Schuss in den kurzen Winkel vollstreckte.

In der zweiten Hälfte spielten lange nur die Skating Bears scheiterten aber vielfach am Uedesheimer Goalie Rütten, der glänzend hielt. Hinten bei den Bears musste Steffen Müller bei einigen gefährlichen Kontern Kopf und Kragen riskieren, um nicht wieder in Rückstand zu geraten.  In der 35. Minute war es dann erneut Sebastian Müller der traf. Zuvor hatte Wasja Steinborn Malte Rütten geprüft, Sebastian Müller vollendet im Nachschuss. Vielleicht waren die Bears schon in der Pause als Marcel Mörsch und Marco Hellwig auf das Krefelder Tor zustürmten und Hellwig Steffen Müller keine Chance ließ. So ging es mit einem 3:3 in die zweite Pause.

Im dritten Abschnitt wollten die Bears dann den Sieg einfahren, investierten viel, hatten aber gegen Rütten weiter kein Glück. Die Gäste von der anderen Rheinseite konterten weiter brandgefährlich und auch Steffen Müller musste alles geben, um seinen Kasten sauber zu halten. In der 54. Minute schlug ein Uedesheimer Verteidiger einen Schuss von Jens Meinhard aus dem Winkel. Den fälligen Penalty setzte Patrick Komor an den Innenpfosten. Nun machten die Bears richtig Dampf. Nach exakt 57 Min. netzte Sebastian Müller einen Pass von Wasja Steinborn per Direktabnahme ein. Knapp zwei Minuten später erkämpfte sich Sebastian Sdun den Ball, tankte sich durch und vollstreckte oben rechts zum 5:3. Das war der Knockout für die Chiefs, denn nur 16 Sekunden darauf standen fünf Feldspieler und der Goalie auf dem Feld. Ein weiterer Penalty für die Skating Bears. Diesmal trat Dennis Holthausen an, der Malte Rütten ausspielte und mit der Rückhand oben rechts versenkte. Nun klappte alles bei den Bears, denn weitere 16 Sekunden später war es erneut Dennis Holthausen, der mit seinem dritten Treffer den Endstand zum 7:3 markierte. Von links kommend schoss er erneut oben rechts in den Winkel.  

Der Jubel in der Horkesgath-Arena war riesig, als die Schlusssirene ertönte und die Welle schwappte durch die Halle. Damit war die 1. Bundesliga gesichert.