Riesendebakel beim TabellenführerRostocker Nasenbären

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Mads Tolstrup Nielsen als dänischer Nationaltorhüter musste sogar als Feldspieler agieren. Bei 33 bisher in der ersten Mannschaft aufgebotenen Spielern und einem Reserveteam mit bisher 24 eingesetzten Akteuren, das am Wochenende auch noch spielfrei hatte, ist dies nicht nur ein Armutszeugnis sondern schon eine Bankrotterklärung für den Verein. Den mit in die Heidehalle nach Iserlohn gereisten Nasenbären kann man da sicher keinen Vorwurf machen. Nach dem 8:12 im Hinspiel standen die Ostsee-Cracks so also gänzlich auf verlorenem Posten. Mit einer Stunde Verspätung nach anstrengender Anreise begann das Match. Dem 0:5 im ersten Drittel folgte für die Gäste im zweiten Spielabschnitt zwar der erste Treffer durch Viatcheslav Koubenski, nach 40 Spielminuten hieß es aber schon 1:11. Selbst als die Hausherren nur noch ihre dritte und vierte Reihe spielen ließen und den Ersatzkeeper Spielpraxis boten, hatten die Nasenbären null Chancen und gaben auch den letzten Teil des Matches mit 2:7 ab. Erneut waren es Viatcheslav Koubenski und Christian Ciupka, die noch je einmal trafen. Johannes Kuhlmey und wieder Christian Ciupka legten bei diesen Treffern vor. Die Rostocker Nasenbären bleiben mit zehn Punkten Tabellenzehnte, da der Crefelder SC bei den Rockets Essen mit 8:10 unterlag. Bleibt zu hoffen, dass sich Nasenbären am Samstag im Match um den Klassenerhalt in Krefeld besser präsentieren. Bei Nichtabstieg muss man weiter überlegen, ob die gegenwärtige Situation für ein weiteres Jahr in der 1. Bundesliga „ausreichend“ ist.

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