Rhein-Main Patriots unterliegen Augsburg deutlichTVA dominierte das Spiel – Play-offs futsch

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Bereits im Auftaktdrittel gegen den Aufstiegsfavoriten aus Bayern war die negative Tendenz erkennbar. Es fehlte der Biss, der unbedingte Wille zum Sieg. „Wenn du drei Meter entfernt vom Gegenspieler stehst, die Zweikämpfe nicht annimmst, kommst du in dieser Sportart nicht zum Erfolg“, sagte ein frustrierter Patric Pfannmüller nach Spielende.

Zunächst zogen die Gäste aus Bayern auf 4:0 davon. Im zweiten Drittel schöpfte der Sportliche Leiter beim Spielstand von 3:5 kurz Hoffnung. Seine Mannschaft war herangekommen und das Spiel stand plötzlich auf der Kippe. Endlich waren die Assenheimer aufgewacht – so schien es. Denkste! Augsburg antwortete schnell im und zog noch im Mittelabschnitt auf 9:3 davon.

Letztlich war der Augsburger Sieg nie gefährdet. Zwar markierte Tim May drei der vier Assenheimer Treffer, aber kein Spieler in Reihen der Patriots überzeugte. Der TVA agierte mit der nötigen Härte und die Schüsse kamen zielgenauer. Besonders Gästekapitän Oliver Dotterweich (vier Tore) und Valentin Hübl (drei) präsentiertem sich in guter Form.

„Wir müssen zusehen, dass wir die Saison noch ordentlich zu Ende spielen“, sagte Pfannmüller nach Spielende. Ansonsten fehlen ihm die Worte. Die Saison ist zu enttäuschend. Zehn Spiele, sieben Niederlagen. „Nach dem tollen letzten Jahr habe ich mir deutlich mehr erhofft.“ 2017 schlossen die Patriots als Tabellenerster ab. Heuer muss der Verbleib in der zweiten Liga gesichert werden.

Am kommenden Wochenende gastieren die Rhein-Main Patriots Samstag in Atting (17.30 Uhr) und Sonntag in Deggendorf (15 Uhr).

Michael Sender


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