Rekordmeister trifft Rekordmeister

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Und es ist wieder einmal eine Begegnung mit ganz klaren Vorzeichen: Die Patriots gehen wieder einmal als klarer Außenseiter in die Partie in Duisburg. Das junge Team und die Trainer Patric Pfannmüller und Jan Hofmann sind jedoch mehr als stolz darauf, in diesem Halbfinale zu spielen. Im ersten Jahr der Zugehörigkeit zur Bundesliga, dem dritten Jahr im Skaterhockey überhaupt, gehört man zu den besten vier Mannschaften in Deutschland. Alleine das ist schon ein Riesenerfolg, und damit spielen die Patrioten ohne jeden Erfolgsdruck – die Patriots haben schon mehr erreicht, als vor der Saison als Ziel gesetzt war.

In Duisburg fehlen werden Yannik Wehrheim und Marco Forster. Man reist ansonsten mit der erfolgreichen Mannschaft der letzten Wochen zusammen mit zahlreichen eigenen Fans am Samstag in die Ruhrmetropole, um dort in einer ausverkauften Halle vielleicht erneut einen Favoriten zu ärgern. Gegen die Ducks haben die Assenheimer bereits zweimal im Pokal gespielt, 2009 konnte man gewinnen, 2010 verlor man nach Verlängerung – nach regulärer Spielzeit ist man also gegen Duisburg noch ungeschlagen.

Duisburg hingegen konnte im Viertelfinale Vorjahresmeister Köln klar und deutlich schlagen und wird nun als Titelfavorit zu sehen sein. Mit Dominik Müller, Kevin Wilson, Sascha Wilson und Patrick Schmitz stehen vier Spieler in Reihen der Duisburger, die in der Liga 2011 alleine 141 Punkte (Tore und Vorlagen) erzielt haben. Duisburg lässt wenige Strafzeiten zu (13,78 Minuten im Saisonschnitt), daher gibt es in Spielen gegen die Ducks auch wenig Überzahlsituationen, die man nutzen könnte.

Unabhängig vom Ausgang dieser Begegnung am kommenden Samstag, werden die Patriots die Ducks auch in der eigenen Halle begrüßen dürfen, und zwar am 5. November ab 19 Uhr. Wer zwei der maximal drei Begegnungen gewinnt, steht im Finale um die Deutsche Meisterschaft.

„Duisburg ist klarer Favorit, aber das will in den Play-offs wie im Viertelfinale gesehen nichts heißen. Köln war gegen Duisburg klarer Favorit und Lüdenscheid gegen uns. Es wird spannend zu sehen, welcher der beiden Favoritenschrecks sich nun durchsetzen kann“, so Pressesprecher Schmitz.