Pokal-Aus in der ersten Runde

Devils starten ins UnbekannteDevils starten ins Unbekannte
Lesedauer: ca. 1 Minute

Für den Skaterhockey-Zweitligisten SG Langenfeld Devils wurde die erste Runde des ISHD-Pokals schon zur Endstation. Mit einer wenig motivierten Rumpftruppe unterlag Langenfeld bei den No Names Kassel mit 5:9 (3:3, 2:3, 0:3).

Nur acht Spieler (darunter nur ein Stürmer) sowie ein Torhüter bildeten den Kader der Devils für ein Spiel, bei dem Motivation und Siegeswille nicht zu erkennen waren. Bei den No Names sah dies anders aus, denn der ISHD-Pokal ist der einzige Wettbewerb, in dem sie vertreten sind. Das nordhessische Team nimmt nicht am Ligabetrieb teil und meldet nur jedes zweite Jahr im Pokal. Die mangelnde Spielpraxis konnte Kassel allerdings durch einen (bei den Langenfeldern so unbeliebten) Außenplatz wettmachen.

Die Spieler der No Names zeigten sich den Verhältnissen deutlich besser angepasst als Langenfeld. Erwartungsgemäß taten sich die Devils sehr schwer mit dem Betonboden, das Fehlen von vielen Stürmern tat sein Übriges dazu bei, dass der Torhüter der Gastgeber nur selten beschäftigt wurde. Kassel feuerte aus allen Lagen auf das Gehäuse der Langenfelder und erzielte somit die ersten drei Tore der Partie. Erst danach taten es die Devils den No Names gleich und schienen sich langsam den Verhältnissen angepasst zu haben. David Jener, Sebastian Schwickart und Michael Kludig sorgten, mit teils sehr glücklichen Toren, schnell für den Ausgleich. Im Mitteldrittel war das Spiel weitgehend ausgeglichen. Die Devils zeigten vereinzelnd, dass sie das Hockeyspielen nicht verlernt haben und kamen so zu einigen sehr guten Chancen. Diese wurden jedoch zum Großteil kläglich vergeben und führten nur noch zu zwei weiteren Treffern durch Schwickart und Maurice Gladbach. Die Gastgeber waren stets einen Tick motivierter, nutzen die Fehler in der Deckung der Teufel und konnten bis zum Ende noch sechs Tore erzielen. In einer Partie, die oft an ein Spaßspiel erinnerte, gingen die Gastgeber letztlich verdient vom Platz. Offensichtlich waren die Ambitionen der Devils im Pokal nicht sonderlich ausgeprägt und so hielt sich die Trauer der Langenfelder über das Ausscheiden in Grenzen, wenngleich man gegen Kassel eigentlich gewinnen hätte müssen.

Ernst wird für die Devils wieder in zwei Wochen. Dann findet in Langenfeld das Rückspiel gegen Berlin statt. Bei ihrem ersten Heimspiel (19. Apri, 16 Uhr, Sporthalle des KAG) müssen die Devils endlich in der Liga punkten.