Platz sieben in Dänemark

Gelungener Einstieg in die neue SaisonGelungener Einstieg in die neue Saison
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Sonntagnacht gegen 23 Uhr aus Kopenhagen zurückgekehrt stehen für den Skaterhockey-Bundesligisten Crash Eagles Kaarst in dieser Woche mit Duisburg (22. Mai) und Rostock (25. Mai) zwei Ligaheimspiele auf dem Programm.

Der Ausflug nach Kopenhagen brachte für die Eagles beim dortigen International City Cup mit dem siebten Platz die beste deutsche Platzierung unter zwölf Teams aus Dänemark, Großbritannien und mit den Samurai Iserlohn sowie den Rostocker Nasenbären. Nach zwei Siegen und zwei Niederlagen trafen sie im Viertelfinale am Sonntagmorgen auf einen alten Bekannten. Die Vesterbro Starz waren beim heimischen Eagle-Cup der Halbfinalgegner. Da gewannen die Adler glücklich, in Kopenhagen verloren sie die Revanche knapp mit 3:4. So mussten sie aufgrund des schlechteren Torverhältnisses am späten Nachmittag um Platz 7 gegen die dänischen Pitbulls aus Rödovre antreten. Im Penaltyschiessen versenkte Marco Hellwig den entscheidenden Ball zum 5:3.

Nach zwei weiteren Trainingseinheiten steht die Truppe um Coach Marcus Drücker nun wieder vor der Aufgabe, Punkte zu erzielen, stehen sie doch nach fünf Spielen auch in der Bundesliga auf dem siebten Platz. Da will man aber nicht bleiben. Duisburg ist sicherlich nicht der Konkurrent, gegen den man unbedingt punkten muss. In einem emotionalen Hinspiel in Duisburg verloren sie vor vier Wochen mit 4:8. In diesem Spiel verlor der Duisburger Stürmer Kevin Wilson einige Zähne nach einer unabsichtigen Aktion von Sascha Drehmann, der dafür vom Verband hart mit zehn Spielen Sperre bestraft wurde. Hingegen kann der zuletzt rotgesperrte Nationalstürmer Markus Bak auf Duisburger Seite wieder auflaufen. Der alte und neue Coach Manfred Schmitz ist sicherlich froh, den routinierten Spieler aufzubieten. Außerdem kehrt für 60 Minuten Spielzeit Marcel Handrich nach Kaarst zurück, wo er in zwei verschiedenen Saisons das gelb-schwarze Trikot trug. Dies taten auch die Eagles-Stürmer Artur Drichel und Dominik Müller, so dass es am Donnerstag zu einem kleinen Adlergipfel kommen wird. Duisburg steht nach zwei Niederlagen sicherlich etwas überraschend nur auf Platz drei, jedoch sind sie für das kommende Spiel favorisiert.

Kaarst muss ohne Keeper Philipp Inger auskommen, der sich eine Knieverletzung zuzog. Neben den Langzeitverletzten Brandon Bernhardt und Marco Branco fehlt aus beruflichen Gründen auch Stefan Kaulen. Die restlichen drei Reihen und die beiden Torhüter Robert Pinior und Oliver Winter müssen eine Höchstleistung an den Tag legen, um gut mitspielen zu können.

Drei Tage später gastieren erstmalig die Rostocker Nasenbären in Kaarst. Das einzige Team der Liga mit einem deutschen „Vornamen“ stieg in dieser Saison souverän auf. In Kopenhagen belegten sie den letzten Platz, was nichts heißen muss. Zu Hause gewannen sie ihre beiden Partien gegen Krefeld und Essen deutlich. Hingegen verloren sie auch ebenso deutlich bei ihren drei Auswärtsbegegnungen. Heimstärke? Auswärtsschwäche? Das sollten die Adler nutzen, um sich mit einem Sieg näher an das Mittelfeld zu robben. In Christian Ciupka (sieben Tore) und Robert Busche (sechs) haben sie zwei Stürmer, die die meisten Tore für Rostock erzielen. Beide Spiele beginnen um 17 Uhr.


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