Pflanz starten in zweite SaisonhälfteDeggendorf Pflanz

Pflanz starten in zweite SaisonhälftePflanz starten in zweite Saisonhälfte
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Die Badgers aus der Nähe von Schwenningen spielen eine starke Saison und stehen mit nur zwei Niederlagen nach neun Spielen auf dem zweiten Platz. Ursprünglich mit dem Ziel gesichertes Mittelfeld in die Saison gestartet, schielt man in Spaichingen mittlerweile auf den zur Relegation berechtigenden Platz 1, den aktuell die Düsseldorf Rams mit drei Punkten Vorsprung bei einem Spiel mehr innehaben. Vor allem zu Hause sind die Südwürttemberger eine Macht und haben dort noch keinen Punkt abgeben müssen.

Auf Deggendorfer Seite hofft man, nach der langen Pause möglichst schnell wieder den Rhythmus zu finden. Leider hat man noch immer mit Verletzungssorgen zu kämpfen. So versucht der Langzeitverletzte Daniel Huber zwar nach langer Auszeit sich langsam zur Wettkampfform heranzutasten, er wird aber die nächsten Spiele nur in der zweiten Mannschaft eingesetzt, um nichts zu überstürzen. Neben ihm und Matthias Murr, der nach seiner Schulteroperation eine lange Reha vor sich hat, fällt neuerdings auch Goalgetter Daniel Schober aus. In seinem ohnehin lädierten Knie zog er sich einen Meniskusschaden sowie einen Teilriss der Außenbänder. Er wird zwei Wochen komplett aussetzen müssen und kann dann wieder langsam mit Belastung anfangen. Auffüllen kann Trainer Martin Eckart den Kader auch nur bedingt, da die Juniorenspieler Dominik Steer und auch Martin Dengler schon jeweils 5 Spiele in der Ersten absolviert haben und nach wie vor in der zweiten Mannschaft, die aktuell um die Landesligameisterschaft kämpft, eingesetzt werden sollen. Somit wird der 36-jährige Routinier Tobias Rittel nach knapp 3 Jahren sein Comeback in der ersten Mannschaft geben. Eckart hat vor, nun sukzessive seinen Kader zu erweitern: „Sobald die Saison der zweiten Mannschaft weitestgehend entschieden ist, werden nach und nach einige Spieler hochgemeldet, sodass wir, gerade wenn die Spiele bei heißen Temperaturen anstehen, immer mit mindestens drei vollen Reihen agieren können. Am Samstag müssen wir noch ein wenig improvisieren, aber wir werden alles versuchen, um die nächsten Heimpunkte ein zu fahren.“