Patriots zu Hause gegen Topteams eine MachtRhein-Main Patriots

Patriots zu Hause gegen Topteams eine MachtPatriots zu Hause gegen Topteams eine Macht
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In einem sehr hochklassigen und abwechslungsreichen Spiel gegen Vizemeister Duisburg feierten die Spieler um Kapitän Christian Unger endlich wieder einen großen Sieg. Es muss eben wieder einmal ein Topteam der Liga nach Assenheim kommen, gewannen die Niddataler schließlich in dieser Saison nach Siegen über Iserlohn und Meister Augsburg auch ihr drittes Spiel gegen eine Mannschaften unter den Top Vier der Tabelle in heimischer Halle. Lediglich Köln, als aktuell Dritter, wird sich erst in der kommenden Woche, 15. September, 19 Uhr zum Abschluss der Hauptrunde in Assenheim präsentieren.

Die Hessen gingen mit der Maßgabe  aggressiv angreifend und druckvoll nach vorne spielend in diese Partie. Dieses zu wörtlich genommen, bereits nach 25 Sekunden die erste Strafzeit für die Hausherren. Alexander Blum musste in die Kühlbox. Duisburg nutzte die Überzahl durch Paul Fiedler zum 0:1. Die Patriots erholten sich von diesem Schock und erarbeiteten sich Chancen. Es war ein offenes Spiel, doch der Ball wollte einfach nicht mehr den Weg über die Linie finden.

Im zweiten Abschnitt ein ähnliches Bild. Duisburg war in der Chancenverwertung eine Klasse besser und erzielte das 0:2 in der 23. Spielminute durch Kevin Wilson. Die Patriots wurden aber immer stärker, doch ein Tor wollte nicht fallen. Bis zur 33. Spielminute sollte es dauern, ehe Nationalspieler Marcel Patejdl den Ball zum ersten Mal an seinem ISHD-Kollegen René Hippler vorbei im Tor der Wedaustädter unterbrachte.  Doch Duisburg wusste zu antworten. Zwei Minuten später war es Lars Neuhausen, der zum 1:3 einnetzte. Die Patriots waren unbeeindruckt, spielten weiter nach vorne. Die Belohnung sollte folgen. Erneut war es Marcel Patejdl, der in Überzahl nach Pass von Hannes Ressel auf 2:3 verkürzte.

Im letzten Drittel wurden die Patriots noch druckvoller, aber auch zielstrebiger. Knapp sechs Minuten waren gespielt, da war es Marco Forster, der den viel umjubelten Ausgleich erzielte. In der Folge Strafzeit für die Niddataler, doch Ingo Schwarz und seine Vorderleute standen sicher und verhinderten ein ums andere Mal einen weiteren Gegentreffer. Kaum waren die Patriots wieder komplett, konnte sich Marco Kluin mit einem platzierten Schlagschuss über die erste Führung der Wetterauer zum 4:3 freuen. Fünf Minuten waren da noch zu spielen. Duisburg versuchte alles und nahm den Torhüter für einen fünften Feldspieler heraus. Doch Marcel Patejdl stand goldrichtig und netzte nach Pass von Christian Unger zum 5:3 ein. War das die Entscheidung? Nein, Duisburg warf alles nach vorne und kam genau 60 Sekunden vor dem Ende durch Markus Bak zum Anschluss. Erneut die Ruhrpöttler mit fünf Feldspielern, doch diesmal war es Christian Unger, der 20 Sekunden vor der Schlusssirene die Entscheidung zum 6:4-Heimsieg der Patriots besorgte.

Nach dem Spiel sah man nach den schwierigen letzten Wochen viele glückliche Gesichter. „Ich bin sehr zufrieden, die gesamte Mannschaft hat einen riesen Job gemacht. Gerade auch unsere jüngeren Spieler haben dem Team wieder die nötige frische zurückgegeben, das war nach den letzten Spielen sehr wichtig. Wir haben das Spiel knapp, aber verdient gewonnen. So kann es am kommenden Samstag gegen Köln ruhig weitergehen, dann sind wir gut gerüstet für die Play-offs“, so ein zufriedener Patriots-Coach Patric Pfannmüller.

Aufgrund der Niederlagen von Essen (7:8 gegen Bissendorf ) und Uedesheim (4:9 in Augsburg klettern) die Patriots ein Spieltag vor Schluss aktuell auf Platz sechs, was die Freude noch einmal verstärkte.