Patriots zahlen LehrgeldRhein-Main Patriots

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Nach einem zerfahrenen ersten Spielabschnitt der Hausherrn, die zuletzt in ihren Heimspielen stets zu überzeugen wussten, lag das Team um Trainer Patric Pfannmüller deutlich mit 0:4 in Rückstand.

Auch im zweiten Drittel fanden die Patriots nicht zu ihrem Spiel und nach zwei weiteren Treffern der Gäste war auch dem letzten in der Halle klar, dass es an diesem Abend nur um Schadensbegrenzung für die Niddataler gehen würde. „Wir haben zu keinem Zeitpunkt unsere volle Leistung abrufen können. Die Niederlage ist verdient“, so Patriots-Verteidiger Dennis Berk enttäuscht nach dem Spielende. Immerhin zeigten die Gastgeber im Anschluss auf das 0:6 Moral und setzten in der Folge ihrerseits mehr und mehr Akzente im Offensivspiel. Tore durch Fabian Horak und Patriots Topscorer Hannes Ressel waren die Folge und brachten frischen Mut. Die Gäste aus Augsburg aber konterten eiskalt und markierten ihrerseits ebenfalls einen Doppelschlag und stellten somit noch vor Ende des zweiten Drittels den alten Sechs-Tore-Vorsprung wieder her.

In den abschließenden zwanzig Minuten hielt das routinierte Team der Schwaben den Auswärtssieg fest und hielt die tapfer stürmenden Patriots, die durch einen Doppelpack von Jan Barta auf 4:9 verkürzen konnten, auf Abstand. Während Augsburg seinen Aufwärtstrend mit dem Sieg weiter vorsetzt und sich derzeit auf Platz sechs der Tabelle befindet, stehen die Patriots trotz der Niederlage auf Position acht und somit weiterhin auf einem Play-off-Rang. 

Für das nächste Bundesligaspiel am 28. Juni um 19 Uhr gegen Meister Iserlohn ist eine deutliche Steigerung des kompletten Teams gefragt. Vor allem müssen die Wetterauer ihr Spiel konstant über 60 Minuten abrufen, um wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. Positiv stimmt zum einen die Leistungssteigerung im Spielverlauf, sowie das mit Marcel Patejdl und voraussichtlich Tim May und auch Marco Kluin drei Leistungsträger wieder zur Verfügung stehen werden.