Patriots wollen gegen Meister die ersten PunkteRhein-Main Patriots

Patriots wollen gegen Meister die ersten PunktePatriots wollen gegen Meister die ersten Punkte
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Dass dieses Spiel erneut eines auf höchstem Niveau werden wird, daran zweifelt wohl keiner, haben sich doch beide Teams einen Sieg fest auf ihre Fahnen geschrieben. Wollen die Niddataler nach guter Leistung aber ohne Zählbares zum Saisonstart gegen Iserlohn die ersten Punkte in heimischer Halle einfahren, muss auch Augsburg nach der Auftaktniederlage, mit der Zielsetzung Titelverteidigung, die ersten Punkte holen.

Augsburg im ersten Saisonspiel noch nicht wieder richtig aus dem Winterschlaf erwacht, hieß es gegen Uedesheim am Ende 4:5. Nach dieser überraschenden Niederlage zu Hause gegen die Chiefs ist der Druck am Samstag klar verteilt. Assenheim will und Augsburg muss punkten. Doch trotz der Tatsache dass die Fuggerstädter mit zwei Meistertiteln, sowie einem Pokalsieg aus den letzten drei Jahren nach Assenheim reisen, sieht Patric Pfannmüller optimistisch diesem Spiel entgegen. „Wir haben in der letzten Saison gezeigt, dass wir Augsburg in unserer Halle schlagen können. Natürlich sind sie vom Papier her klarer Favorit, aber ich denke es wird ein sehr ausgeglichenes Spiel, welches wieder ähnlich knapp ausgehen wird, wie unser erstes gegen Iserlohn“, so Pfannmüller.

„Sind wir diesmal von Beginn an konzentriert und druckvoll bin ich zuversichtlich am Samstag die ersten Punkte einzufahren. Das Team hat sehr gut trainiert und wir freuen uns auf das Spiel, das merkt man den Jungs im Training an“, so der Trainer weiter. Doch dass Augsburg über Qualität verfügt, das zeigt ein Blick auf den Kader. Mit Lukas Fettinger haben die bayrischen Schwaben den erfolgreichsten Stürmer der Liga in ihren Reihen. Aber nicht nur das, neben Fettinger verfügen die Fuggerstädter über weitere fünf Nationalspieler, und stellen so den Hauptteil der deutschen Nationalmannschaft.

Doch die Zuversicht der Hessen ist nicht unbegründet, konnte man das letzte Heimspiele gegen Augsburg in der letzten Saison mit 5:3 gewinnen und als Sieger vom Platz gehen.

Für einen positiven Ausgang der Hessen in diesem Jahr, wird wichtig sein, wie sich das sehr junge und vor Saisonbeginn neuformierte Team in den letzten Trainingseinheiten weiterentwickelt hat, und sich auf den Gegner einstellen konnte. Schaffen es die Spieler um Kapitän Marco Kluin über 60 Minuten voll konzentriert und diszipliniert aufzutreten, ist ein Sieg möglich. Dafür gilt es jedoch, die über weite Strecken gute Leistung gegen Iserlohn über die gesamte Spielzeit abzurufen und Flüchtigkeitsfehler zu unterlassen.

In Sachen Aufstellung muss das Trainergespann der Patriots auf Neuzugang Tobias Etzel und Routinier Christoph Bierschenk verzichten. Auch ist der Einsatz von Torwart Ingo Schwarz mehr als fraglich. Neu dabei ist dafür erstmals in dieser Saison Torjäger Jan Barta und nach seiner Verletzung auch Eigengewächs Alexander Blum. „Wir haben einen großen Kader, da sollten Ausfälle in diesem Umfang ohne große Probleme kompensierbar sein“, so Co-Trainer Jan Hofmann gelassen.