Patriots wollen Europa-Cup-Sieger auf Augenhöhe begegnenRhein-Main Patrios

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Die Begegnungen mit den Schwaben in eigener Halle waren in der Vergangenheit immer höchst spannend und ausgeglichen. So unterlagen die Patriots in der Vorsaison knapp mit 5:7, konnten aber 2012 einen 5:3-Erfolg gegen die Bayern verbuchen. Auch im Pokal konnte man die Augsburger zu Hause schon einmal in die Knie zwingen. 2011 gab es einen 9:5-Erfolg.

Der Meisterschaftsfavorit aus Augsburg ist auch dieses Jahr enorm stark besetzt. Dennoch muss sich das Team nach einem holprigen Saisonstart zwischenzeitlich mit Platz sechs zufrieden geben. Die Tendenz zeigt zuletzt nach Siegen über Duisburg, den Meister aus Iserlohn sowie im Bayernderby gegen Atting klar nach oben.

„Wichtig wird es sein Nationalspieler Lukas Fettinger in den Griff zu bekommen“, so Patriots-Coach Patric Pfannmüller. „Er ist gerade offensiv der Dreh- und Angelpunkt für sein Team“, ergänzt Co-Trainer Jan Hofmann, der dabei auf die beeindruckenden Scorer-Qualitäten des Stürmers hinweist. Nicht weniger als 35 Tore und 19 Vorlagen in 12 Spielen konnte dieser bereits für sich verbuchen und rangiert damit derzeit auf dem zweiten Rang der Bundesliga-Topscorer.

„Augsburg ist ein absoluter Topgegner. Aber wir sind auf dieses Spiel vorbereitet. Wir wollen unsere Heimstärke ausspielen und den Lauf der Augsburger stoppen und dabei unseren fünften Heimsieg in Folge feiern“, so ein selbstbewusster Marco Forster, der erst kürzlich zusammen mit Hannes Ressel in den Kader der Nationalmannschaft berufen wurde.

„Wenn wir taktisch den richtigen Weg einschlagen, sind wir auch mit Augsburg auf Augenhöhe. Gegen Lüdenscheid, um deren Topscorer Jiri Svejda, hat es ja ebenfalls gut funktioniert. Wenn wir defensiv kompakt stehen und offensiv geduldig spielen können wir für einen weitere positive Überraschung sorgen“, freut sich Patric Pfannmüller auf die Partie. Am Sonntag wird er dabei auch wieder auf die zuletzt verletzten Leistungsträger Kevin Napravnik und Hannes Ressel zurückgreifen können. Weiter ausfallen wird Marco Kluin, der aufgrund seiner Knieverletzung ab nächster Woche wieder am Teamtraining teilnehmen will. Ob der Assenheimer Verteidiger in zwei Wochen bereits wieder auflaufen wird ist noch offen. Sehr gute Fortschritte macht dagegen Tim May, für den ein Einsatz am Sonntag wohl noch etwas zu früh kommt, aber im darauffolgenden Spiel erstmals in diesem Jahr angreifen will. Marcel Patejdl muss noch ein letztes Spiel aus der Wechselsperre absitzen bevor er das Aufgebot der Niddataler verstärken wird.

Die Patriots freuen sich auf die Unterstützung der Zuschauer am Sonntag und einen hochkarätigen Skaterhockeytag. Dabei bestreiten im Vorfeld auf die Bundesligapartie die U19 und die U16 jeweils ihr Meisterschaftsspiel gegen die SG Langenfeld zudem die Assenheimer gerne einladen.