Patriots wollen den Sack zu machen

Patriots wollen den Sack zu machenPatriots wollen den Sack zu machen
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Am kommenden Samstag ist es wieder soweit. Nach dem Krimi vor 14 Tagen gegen die Uedesheim Chiefs (Siegtreffer fünf Sekunden vor Schluss), kommt es nun zu einem weiteren heißen Aufeinandertreffen in der Inlinehalle in Assenheim. Die Freiburg Beasts reisen in die Wetterau und wollen ihren Überraschungssieg gegen den deutschen Meister Köln in Assenheim bestätigen und damit ihrerseits die Chance auf die Qualifikation zur 1. Bundesliga 2012 waren. Bei einer Niederlage wäre der Abstieg der Breisgauer so gut wie besiegelt. Ein regelrechtes Endspiel also für beide Teams.

Aktuell befinden sich die Patriots mit 18 Punkten auf Platz drei der Tabelle. Freiburg steht mit 15 Punkten auf Platz sieben, dem ersten Abstiegsplatz. Eine spannende Schlussphase also in der 1. Bundesliga Süd. Die Patriots fühlen sich jedoch gut gerüstet, haben sie doch mit Hannes Ressel und Marcel Patejdl zwei frisch gebackene Europameister in ihren Reihen, was für zusätzliche Motivation sorgen sollte. Auch die vor wenigen Wochen geholten Neuzugänge haben sich in den letzten Trainingseinheiten noch besser in das Team integrieren können. „Wir sind zuversichtlich, das Spiel erfolgreich zu bestreiten“, so Trainer Patric Pfannmüller.

Dass es aber keine einfache Aufgabe wird, das zeigte die letzte Begegnung der Freiburger gegen Meister Köln. Trotz mehrmaligem Rückstand drehte man die Partie und siegte am Ende mit 9:8. „Gerade die beiden Stürmer Anton Bauer und Alexander Kinderknecht gehören mit 45 und 38 Punkten aktuell zu den Treffsichersten in der 1. Bundesliga. Da gilt es besonders im defensiven Bereich sicher und gut zu stehen“, warnt Pfannmüller vor der Torgefahr. Ebenfalls ist ihre kämpferische Einstellung  ein Merkmal der Breisgauer. Bereits im Hinspiel  bekamen das die Patriots zu spüren. Führte man nach 30 Minuten bereits mit 6:2, gab Freiburg nie auf und konnte innerhalb von sechs Minuten ausgleichen. Am Ende stand zwar ein 10:8-Erfolg der Niddataler in Freiburg, doch war das Spiel nach dem Ausgleich immer auf Messers Schneide.