Patriots wollen beim Heimauftakt punkten

Patriots wollen beim Heimauftakt punktenPatriots wollen beim Heimauftakt punkten
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Die Sauerländer sind keine Unbekannten, traf man in der letzten Spielzeit in drei immer hart umkämpften Partien aufeinander. Am Ende konnten die Patriots mit drei Siegen in Pokal und Play-offs ihre weiße Weste gegen die Highlander behaupten, doch ist jedem klar, dass sich in den letzten Monaten bei beiden Vereinen einiges geändert hat und in dieser starken Liga jeder jeden schlagen kann.

Mit einer knappen 6:7-Niederlage in Krefeld und einem 5:5-Unentschieden am letzten Wochenende zu Hause gegen Topteam Uedesheim zeigen die Highlander schon in dieser frühen Saisonphase, dass mit ihnen auch in dieser Spielzeit zu rechnen ist. Die Patriots kamen in der letzten Woche beim Deutschen Vizemeister Duisburg zu einer knappen 3:6-Niederlage und möchten gegen Lüdenscheid natürlich die ersten Punkte der Saison auf der Habenseite verbuchen.

Dafür setzt Trainer Patric Pfannmüller auf drei ausgeglichene Reihen. Erstmals in dieser Saison werden die am letzten Wochenende verhinderten Hannes Ressel und Christoph Bierschenk am Samstag das Trikot der Patriots überstreifen. „Ich denke, wir haben einiges aus dem ersten Spiel in Duisburg mitgenommen und sind gut aufgestellt, um gegen Lüdenscheid zu bestehen. Nach der Rückkehr von Hannes und Christoph, stehen uns nun wesentlich mehr Variationsmöglichkeiten zur Verfügung. Dennoch sehe ich uns nicht als Favorit. Es wird ein Duell auf Augenhöhe, wie es in zahlreichen Spielen dieser Bundesligasaison der Fall sein wird“, so Patric Pfannmüller selbstbewusst, aber auch vorsichtig.

Neben den zwei bereits genannten Spielern wird Pfannmüller voraussichtlich mit nahezu der gleichen Mannschaft wie in Duisburg auflaufen. Lediglich auf der Torwartposition ist die Entscheidung zwischen dem wieder genesenen Marcel Kempf und Felix Dombrowsky bis zum Abschlusstraining offen, so der Trainer. Torgefährlichste Lüdenscheider sind aktuell André Bruch und Sascha Fitzner, die in den ersten beiden Spielen bereits deutlich gezeigt haben, dass in dieser Saison mit ihnen zu rechnen ist. Bruch traf schon drei Mal und Fitzner konnte gar vier Tore von sich bejubeln. Des Weiteren verfügt Lüdenscheid mit Jonas Mohr über ein Torwart, der gerade im letzten Spiel gegen Uedesheim seine Klasse ein ums andere Mal unter Beweis stellte, und so einen großen Anteil am Punktgewinn hatte. Können sich die Patriots auf die Highlander gut einstellen, und ihr Powerplay im Vergleich zum Spiel in Duisburg verbessern, kann es mit den ersten Punkten für die Hessen klappen.