Patriots unterliegen trotz toller AufholjagdRhein-Main Patriots

Patriots unterliegen trotz toller AufholjagdPatriots unterliegen trotz toller Aufholjagd
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Im von den beiden hessischen Vereinen organisierten Hessenpokal reisten die Niddataler am Sonntag nach Kassel. Der Zweitigist zeigte gerade im ersten Abschnitt eine starke Leistung und führte gegen zu diesem Zeitpunkt schlecht organisierte Patriots mit 5:0. Die Tore für die Nordhessen erzielten Möller (3), Witzel und Unger.

Im zweiten Abschnitt bekam das mit zwei Junioren und drei Spielern aus der zweiten Mannschaft stark verjüngte Patriots-Team das Spiel mehr und mehr in den Griff, und so war es in der 32. Spielminute Jan Bannenberg, der auf Zuspiel von Aaron Elaschuk zum 1:5 für die Südhessen einschoss. Der Patriots-Coach wechselte wie geplant zur Halbzeit den Torhüter. Felix Dombrowsky ersetzte nun Marcel Kempf. Die Patriots mit steigender Leistungskurve, aber ohne weiteren Torerfolg in diesem Drittel.

Im Schlussdrittel dann weiter die Südhessen im Vorwärtsgang; Assenheim schnürte die Hausherren phasenweie in ihrer eigenen Hälfte ein. Es dauerte jedoch bis zur 48. Minute, ehe der Ball das zweite Mal den Weg in das von Martin Stieglitz gehütete Wizard-Tor fand. Andre Gabler nahm sich ein Herz und zimmerte den Ball nach Zuspiel von Christoph Bierschenk halbhoch ins Tor der Hausherren. Die Patriots sahen nun ihre Chance sich eine doch noch gute Ausgangsposition für das Rückspiel zu erspielen und machten weiter Druck. In der 54. Minute war es dann Aaron Elaschuk, der mit einem schönen Spielzug auf 3:5 verkürzte. Noch fünf Minuten zu spielen und die Hausherren sehnten das Spielende entgegen, doch erneut war es Elaschuk, der den Anschlusstreffer knapp vier Minuten vor Ende markierte. Die Patriots weiter mit engagiertem Spiel nach vorne, aber nie die Defensive vernachlässigend, wussten, dass die Tordifferenz im Rückspiel eine wichtige Rolle spielen wird. Eine unnötige Strafzeit von dem an diesem Tag sehr gut spielenden Patriots-Verteidiger Alexander Blum drei Minuten vor Ende ließ alle Offensivbemühungen der Südhessen auf die letzte Minute beschränken, doch hier verteidigten die Wizards gut und konnten so den knappen 5:4-Erfolg über die Zeit retten.

„Insgesamt kann ich mit dem Spielverlauf zufrieden sein. Bedenkt man, dass wir diese Spiele als Möglichkeit sehen junge und neue Spieler zu testen. Diese haben sich toll in den Dienst der Mannschaft gestellt. Im ersten Drittel haben wir nicht ins Spiel gefunden und bei Kassel hat alles gepasst. Ab dem zweiten Drittel waren wir aber die bessere Mannschaft und haben uns von Minute zu Minute gesteigert. Dass es am Ende noch einmal so knapp wurde, zeigt, dass die Mannschaft Moral hat und zurückkommen kann. Jetzt haben wir in zwei Wochen alles selbst in der Hand“, war Patriots-Trainer Patric Pfannmüller trotz der Niederlage nicht unzufrieden.

Mit diesem Ergebnis hat sich das Team um Trainer Patric Pfannmüller doch noch eine gute Ausgangsposition für das am 27. Oktober um 15 Uhr in Assenheim stattfindende Rückspiel um den Hessenpokal erarbeitet. Gewinnen die Niddataler das Heimspiel mit mindestens zwei Toren Unterschied ist der Pokal, der zum ersten Mal ausgespielt wird, in der Wetterau.