Patriots unter den letzten AchtRhein-Main Patriots

Patriots unter den letzten AchtPatriots unter den letzten Acht
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Die Niddataler haben sich am letzten Sonntag verdient in die Runde der letzten Acht des ISHD-Pokals gespielt. Mit einem verdienten 8:4 gegen den aktuell ungeschlagenen Tabellenführer der Regionalliga Bad Friedrichshall zeigten sich aber erneut die schon im Bundesligaspiel gegen Lüdenscheid erkennbare Abschlussschwäche der Hessen. Zahlreiche Großchancen ließen die Niddataler erneut liegen und verhinderten so eine frühe sichere Führung. Erst im Schlussdrittel konnte man davon ziehen und den wichtigen Schritt zum großen Ziel Finale am 21. September in eigener Halle perfekt machen.

Doch von Beginn an merkte man deutlich, wer der Bundesligist ist. Kämpferisch dagegenhaltend dauerte es bis zur zwölften Minute, ehe Tim May die 1:0-Führung erzielte. Das 2:0 in der 17. Minute durch Hannes Ressel gingen bereits zahlreiche Einschussmöglichkeiten voraus, die aber allesamt ungenutzt blieben. Auch in der Folge die Patriots am Drücker, doch in ihrem guten Powerplay (drei von vier Toren gelang Bad Friedrichshall in Überzahl) der 1:2-Anschlusstreffer.

Mit diesem Ergebnis ging es auch in den zweiten Spielabschnitt. Die Patriots wieder mit guten Einschussmöglichkeiten, aber eine erneute Strafzeit brachte die Hausherren wieder heran. In der 24. Spielminute der schmeichelhafte, aber aufgrund der kämpferischen Leistung nicht ganz unverdiente Ausgleich der Schwaben. Die Patriots wieder komplett reagierten prompt. 45 Sekunden waren gespielt, war es Andre Gabler, der die erneute Führung wieder herstellte. Auch die Patriots zeigten, dass sie das Power Play beherrschen und so war es Jan Barta, der zum 4:2 erhöhte. Zwei weitere Minuten waren gespielt, da schraubte Christian Unger die Führung des IVA auf 5:2, ehe Bad Friedrichshall zwei Minuten vor der Pause auf 3:5 verkürzte.

Im Schlussdrittel Bad Friedrichshall mit dem besseren Start und dem 4:5 erneut in Powerplay nach nur 65 Sekunden. Doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten, stellte Hannes Ressel nur 25 Sekunden später die alte Führung wieder her. Der sehr gut haltende Torwart der Hausherren wirkte nun erschöpft, was die Niddataler in der Person von Hannes Ressel nutzten. Binnen drei Minuten erhöhte der Stürmer des IVA auf 7:4 und der Sieg der Patriots schien besiegelt. In der 56. Spielminute setzte Jan Barta in Überzahl mit seinem Treffer zum 8:4 den Schlusspunkt dieser von Bad Friedrichshall engagiert geführten Partie, in der es für den Bundesligisten nicht selbstverständlich war zu gewinnen. Dennoch zeigten die Patriots über weite Strecken der Partie ihre Klasse und setzen sich am Ende verdient mit 8:4 gegen den zwei Klassen tiefer spielenden Gegner durch.

„Das wir das Finale in diesem Jahr in eigener Halle haben ist toll, aber auch für uns ein sehr großer Druck, wollen wir natürlich unbedingt dabei sein. Das merkt man schon. Wichtig ist der Sieg und das mein Team dieses Spiel gut zu Ende gebracht haben. In den nächsten Tagen müssen wir unsere Chancenverwertung einfach verbessern, dann können wir Selbstbewusst am kommenden Wochenende nach Bremerhaven und Bissendorf fahren“, so ein erleichterter, aber nicht ganz zufriedener Patriotscoach Patric Pfannmüller.

Im Pokalachtelfinale gab es folgende Ergebnisse:

TV Augsburg II – Samurai Iserlohn 6:7
HC Köln Rheinos II – Rockets Essen 4:8
Düsseldorf Rams – Dragons Heilbronn 8:1
Freiburg Beasts – Uedesheim Chiefs 3:9
Langenfeld Devils – Bockum Bulldogs 6:3
TV Anrath 99ers – HC Köln-West Rheinos 2:12
Piranhas Oberhausen – Crash Eagles Kaarst 2:8
RRV Bad Friedrichshall – Rhein-Main Patriots 4:8