Patriots starten mit dickem Ausrufezeichen in die Play-offs

Patriots starten mit dickem Ausrufezeichen in die Play-offsPatriots starten mit dickem Ausrufezeichen in die Play-offs
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Gleich von Beginn an versuchte man, es den Lüdenscheidern im Spielaufbau schwer zu machen. Aggressives Forechecking und gradlinige Abschlüsse waren das Rezept. 61 Sekunden waren gespielt, da war es Christian Unger, der auf Zuspiel von Marco Kluin den Ball erstmals im Tor von Jonas Mohr unterbrachte. Knapp vier Minuten später jubelten die Patriots erneut. Wiederum war der an diesem Tag gut aufgeleckte Christian Unger der Torschütze. Lüdenscheid war sichtlich überrascht und leistete sich in der Folge immer wieder Aufbaufehler, die die aggressiven Patriots nutzten. Daniel Preuß hämmerte den Ball zum 3:0 nach acht Minuten in die Lüdenscheider Maschen. Die Highlander nahmen eine Auszeit. Vermeintlich besser ins Spiel kommend der Anschlusstreffer durch Sascha Fitzner in der neunten Spielminute. Christoph Bierschenk überwand nach genau zehn Spielminuten mit einem Distanzschuss den völlig überraschten Jonas Mohr zum 4:1. Eine Strafzeit für Lüdenscheid sollte gar das 5:1 für die Patriots bedeuten.

Im zweiten Drittel hatten die Highlander den besseren Start. Nach nur 32 Sekunden war es Jiri Svejda, der den Ball im Tor der Niddataler unterbrachte. Die erste Strafzeit, der an diesem Tag äußerst Disziplinierten Patriots sollte dann den Grund für den 3:5-Anschlusstreffer darstellen. Rene Sting war erfolgreich. Die Patriots waren in dieser Phase von der taktischen Vorgabe abgekommenen und mussten reagieren. Trainer Patric Pfannmüller wechselte den an diesem Tag sehr gut haltenden U-19-Nationaltorwart Marcel Kempf für den erfahreneren Ingo Schwarz. Die Patriots waren wieder aggressiver. So war es wiederum Christian Unger, der in der 31. Spielminute zum 6:4 einschoss. Fünf Minuten später war es dann Jan Bannenberg, der sich über außen stark durchsetzte, zum Tor zog und an Schneider vorbei den Ball ins Tor schob. 40 Sekunden später markierte Marlon Czernouhous den 5:7-Pausenstand.

Das Schlussdrittel sollte zum Krimi werden. Erneut hatte Lüdenscheid den besseren Start. Wiederum Powerplay für die Hausherren, wiederum ein Tor. Diesmal traf Matthias Kruer. Knapp drei Minute waren im letzten Abschnitt gespielt, als Kruer gar der 7:7-Ausgleich gelang. Lüdenscheid war am Drücker, aber eben dieser Kruer sollte zur spielentscheidenden Person werden. Sieben Minuten nach dem Ausgleich erhielt er wegen Stockstichs an Christoph Bierschenk eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Bierschenk konnte nicht mehr weiterspielen und die Patriots hatten fünf Minuten Überzahl. Zwei Minuten später stellte Marco Forster die erneute Führung für die Niddataler her. Weitere 75 Sekunden später erhöhte Daniel Preuß auf 9:7. Steven Töteberg machte per Empty-Net-Goal alles klar.