Patriots starten in die Play-offsRhein-Main Patriots

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In diesem Konzert der Großen vertreten sind auch die Rhein-Main Patriots. Erst das zweite Jahr erstklassig erreichte der einzige hessische Vertreter mit einem sehr erfreulichen sechsten Vorrundenplatz und dem damit verbundenen besten Vereinsergebnis die Endrunde um die deutsche Skaterhockey-Meisterschaft. Gegner im Viertelfinale sind die Samurai Iserlohn, die mit einer überragenden zweiten Saisonhälfte und einer Serie von zwölf Spielen ohne Niederlage in diese erste Play-off-Runde als Dritter der Vorrunde gehen. Das erste Spiel findet am Samstag um 20 Uhr in Iserlohn statt.

Doch dass man sich nun auf dem bereits erreichten nicht ausruhen kann und ab sofort nur noch jeder einzelne Sieg zählt, wissen auch die Spieler der Patriots, die trotz der beeindruckenden Serie der Sauerländer optimistisch und zuversichtlich in die anstehende Play-off-Viertelfinalserie gehen. Natürlich wollen die Niddataler an die großen Erfolge der letzten Saison in eben diesen Play-offs anknüpfen. Schlug man da in zwei Spielen als Achter der Vorrunde den Nordmeister Lüdenscheid glatt in zwei Spielen und zog völlig überraschend ins Halbfinale ein. „Iserlohn ist ein sehr gutes Team, welches im Verlaufe der Saison immer besser zusammengewachsen ist, deshalb sind sie in dieser Serie auch klarer Favorit. Doch dass man Iserlohn auch schlagen kann, haben wir in dieser Saison bereits in unserem Heimspiel gezeigt. Wichtig wird sein, wie wir uns auf das kleine Feld in Iserlohn sowie die etwas andere taktische Spielweise einstellen und dieses selbst umsetzen. Dass wir die Qualität haben gegen Iserlohn zu bestehen, davon bin ich absolut überzeugt“, so Trainer Patric Pfannmüller.

Auf die Frage was im taktischen Bereich im Vergleich zum letzten Auftritt der Patriots in Iserlohn vor drei Wochen, als man 4:9 verlor, geändert werden soll, wollte er nicht näher eingehen. Doch dass man sich Gedanken gemacht hat, wurde durch ein Schmunzeln bestätigt. Besonders zu achten gilt es auf die beiden Nationalspieler Pascal Neumann und Tim Linke, die auch aktuell die erfolgreichen Spieler der Sauerländer sind. Doch auch Pascal Poersche und Sascha Jacobs gilt es nicht aus den Augen zu verlieren, konnten sie gerade im Powerplay ein ums andere Mal seine Qualität unter Beweis stellen. Will man in Iserlohn gewinnen, zählt auch eine disziplinierte Mannschaftsleistung mit wenigen Strafzeiten dazu.

In Sachen Aufstellung wird sich das Team in einer nahezu identischen Zusammensetzung wie in den beiden letzten Spielen präsentieren. Lediglich Marco Forster wird am Samstag aus privaten Gründen die Reise ins Sauerland nicht mit antreten können. Wieder dabei ist Andre Gabler, der gegen Köln wegen seiner Passumschreibung pausieren musste, aber seit dieser Woche wieder für die Bundesligamannschaft der Patriots spielberechtigt ist.

Besondere Unterstützung können die Patriots zudem von ihren Fans erwarten. Eine größere Gruppe von rund 30 Personen wird versuchen, das Team bei seinem im Sauerland lautstark zu einem Sieg zu verhelfen. „Die Mannschaft findet es super und ist deshalb noch einmal mehr motiviert, in Iserlohn zu gewinnen. Das ist uns eine große Freude und einfach toll dass so viel uns Auswärts begleiten, da wollen wir natürlich gerne etwas zurückgeben, dafür werden wir kämpfen“, will der Trainer den großen Zuspruch für sein Team positiv zu nutzen wissen.