Patriots siegen in Deggendorf und unterliegen SchwabmünchenSieg und Niederlage in Bayern

Patriots siegen in Deggendorf und unterliegen SchwabmünchenPatriots siegen in Deggendorf und unterliegen Schwabmünchen
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„Wir wollten von unserer Bayern-Reise mindestens drei Zähler mitbringen – und das ist uns gelungen“, sagte Patric Pfannmüller, der Sportliche Leiter. Die Wetterauer belegen aktuell Tabellenrang drei und treffen in den noch ausstehenden drei Partien auf die Klubs auf den Rängen fünf bis sieben. Im Klartext: Das angestrebte Play-off-Ticket sollte den Patriots – auch wenn Freiburg auf Platz fünf im Nacken sitzt (zwei Spiele und sechs Punkte weniger) – nicht mehr zu nehmen sein.

Sven Schlicht (5), Tim May (5), Dennis Schlicht (1) und Alexander Blum (1): Dieses Quartett, die Topformation der Patriots, erzielte zwölf der 13 Treffer in Deggendorf. Auf der Gegenseite war Stefan Bauer, der sieben der acht Tore der Hausherren markierte, nicht zu stoppen. „Das ist der einzige Kritikpunkt. Das Spiel der Gastgeber war auf den Topscorer abgestimmt. Ihn hätten wir besser zustellen müssen“, sagt Pfannmüller nach einem starken Auftritt der Hessen. Die Patriots stellten die Weichen mit fünf Treffern binnen vier Minuten zum Ende des ersten Drittels (von 2:2 auf 7:2). Der Belag und auch die Maße der Pflanz-Arena kamen dem Passspiel der Niddataler entgegen. Im zweiten Abschnitt konnte der Vorsprung ausgebaut werden. Beim Stand von 10:4 wurden zum zweiten Mal die Seiten gewechselt. „Wir haben uns ja schon sehr oft mit einer Führung im Rücken schwer getan. Diesmal haben die Jungs ihre Aufgabe aber sehr gut gelöst und hoch verdient gewonnen. Der Schlussabschnitt ging mit 4:3 an die Gastgeber. Feuchtigkeit auf dem Boden hatte die Beweglichkeit und Passspiel der Gäste eingeschränkt.

Ein Durchhänger der Gäste im zweiten Abschnitt entschied die Partie in Schwabmünchen. Mit drei Treffern binnen drei Minuten zogen die Mammuts von 2:1 auf 5:1 davon. Vor der zweiten Pause erhöhte Schwabmünchen noch auf 6:1; eine komfortable Ausgangsposition für den Schlussabschnitt, den Assenheim mit 2:0 gewann. „Schade. Da war mehr drin; gerade wenn man sieht, welche Chancen wir im Schlussdrittel ausgelassen haben“, hadert Pfannmüller mit dem Torabschluss. Im ersten Abschnitt hatte Alexander Blum den 0:1-Rückstand ausgeglichen, die Treffer zwei und drei zum Anschluss erzielten Tim May und Dennis Schlicht.