Patriots reisen nach RostockRhein-Main Patriots

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Für die Hessen eine wichtige Aufgabe, konnte man in den ersten drei Spielen dieser Spielzeit noch nichts Zählbares auf ihrem Konto verbuchen. Das jedoch noch keine Unruhe im Team und Umfeld der Wetterauer entstanden ist, liegt an der Tatsache, dass die ersten drei Spiele alle gegen Topteams der Liga verloren gingen und das Spieler und Trainer weiter konzentriert an der Weiterentwicklung des Mannschaftsgefüges arbeiten. Taktisch und Technisch war das Team in keinem der drei Auftaktbegegnungen schlechter, lediglich die Konstanz und in der ein oder anderen Situation das Glück fehlten. Das soll am Sonntag nun endlich besser werden.

Bis auf Torwart Ingo Schwarz, Verteidiger Alexander Blum und den Stürmern Nico Becker und Tim May können die Trainer aus dem Vollen schöpfen. Dass das auch absolut erforderlich ist, zeigten die letzten Ergebnisse der Norddeutschen. Mit einem Sieg nah Penaltyschießen gegen Uedesheim am letzten Wochenende zu Hause und einer knappen Niederlage beim deutschen Vizemeister Köln wurde allen in der Liga deutlich, dass sich der Aufsteiger nicht als Punktelieferant in dieser Spielzeit präsentieren wird. Ganz im Gegenteil, mit den drei dänischen Nationalspielern hat man das Team im Vergleich zur letztjährigen Zweitligasaison sehr gut verstärkt und ist besonders zu Hause ein sehr starker Gegner. Das weiß auch Patric Pfannmüller. Der Trainer der Patriots sieht Rostock als sehr Heimstark und nach dem Sieg gegen Uedesheim hoch motiviert. „Rostock ist ein sehr gutes Team, dass uns am Samstag alles abverlangen wird. Um dort etwas Zählbares mit nach Hause zu bringen, müssen wir eine sehr disziplinierte und taktisch sehr gute Leistung abliefern. Gerade die Dänenbrüder Damgaard sind sehr torgefährlich, die müssen wir in den Griff bekommen.“ Aber auch im Tor verfügen die Nasenbären über einen Top Spieler. Mit Mads Tolstrup Nielsen steht da der aktuelle dänische Nationaltorwart im Gehäuse des Aufsteigers, der bereits am letzten Wochenende gegen Uedesheim zeigen konnte, dass er einer der besten seines Faches ist.

Doch müssen sich die Patriots gerade auf dieser Position trotz des Ausfalls von Ingo Schwarz nicht verstecken. Mit Marcel Kempf und Felix Dombrowsky verfügen die Patriots über zwei junge hochklassige Torhüter. „Beide haben in dieser Woche sehr gut trainiert und werden einen sehr guten Job in Rostock machen, davon bin ich überzeugt, „ findet der Trainer deutliche Worte. Aber auch die Mannschaft zeigte sich trotz der drei Niederlagen recht locker und fokussiert im Training. „Wir haben unsere Saisonziele nicht aus den Augen verloren. Alles ist noch im grünen Bereich. Natürlich wissen wir, dass wir langsam die ersten Punkte einfahren müssen, aber das wird bald geschehen, dafür haben wir zu viel Qualität im Team. Und wenn das Selbstvertrauen noch in unserem Spiel zurück kommt, werden wir gestärkt aus dieser Situation herauskommen“, ist sich Trainer Patric Pfannmüller sicher. Ob es zu den ersten Punkten am Samstag reicht wird sich zeigen. Spätestens eine Woche später, am 20. April, um 19 Uhr zu Hause gegen Lüdenscheid muss der erste Sieg eingefahren sein, sonst rückt das Saisonziel Play-offs in weite Ferne.