Patriots nun doch am Samstag in Bissendorf

Patriots nun doch am Samstag in BissendorfPatriots nun doch am Samstag in Bissendorf
Lesedauer: ca. 1 Minute

Erfreut ist man auf Seiten der Rhein-Main Patriots darüber sicher nicht, stellen die Niddataler doch zwei Spieler für diesen Lehrgang, Bissendorf dagegen niemand. Dennoch nimmt man es sportlich: „Wir haben an der Terminproblematik die kleinste Schuld, aber egal. Wir fahren hoch und wollen ein gutes Spiel zeigen“, so Trainer Pfannmüller, der weiß, dass sowohl die beiden Nationalspieler Ressel und Patejdl, die bereits am Vormittag Trainingseinheiten absolvieren müssen und eigens für dieses Spiel von Bundestrainer Manfred Schmitz schweren Herzens freigestellt werden, als auch die jetzt kurze Vorbereitung für das gesamte Team nicht gerade förderlich sind.

Doch die deutliche Heimniederlage vor einigen Wochen, bei der man unter Wert geschlagen wurde, motiviert das Team sich am kommenden Samstag um 18.30 Uhr in einer vollen Bissendorfer Halle zu rehabilitieren und die Komplikationen der Findung eines Spieltermins vergessen zu machen. Trotz allem können die Wetterauer recht entspannt in die Region Hannover reisen, da das Team in der letzten Woche mit dem Erfolg gegen die Düsseldorf Rams das Saisonziel Play-off-Teilnahme erreicht hat und sich jetzt nur noch verbessern kann. Verzichten muss das Trainerteam Pfannmüller/Hofmann ab sofort auf Tim May, der seine Vorbereitung für die anstehende Eishockeysaison begonnen hat. Zudem ist der Einsatz von Christoph Bierschenk fraglich. Steven Töteberg wird dagegen trotz eines sich beim letzten Spiel zugezogenen Nasenbeinbruchs, ohne in dieser Woche absolvierte Trainingseinheit, dabei sein.

Wer am Samstag das Tor der Hessen hüten wird ist dagegen noch unklar. Nach beendetem Urlaub von Ingo Schwarz stehen wieder alle drei Torleute zur Verfügung. Der Druck liegt also ganz klar bei Bissendorf; nach den zahlreichen Pleiten der letzten Spiele sind die Erwartungen der Norddeutschen mit aktuell Platz fünf bisher nicht erreicht worden. Die Niederlage im letzten Spiel bei Schlusslicht Kaarst ist da eine deutliche Bestätigung.