Patriots nicht in den Play-offsRhein-Main Patriots

Patriots nicht in den Play-offsPatriots nicht in den Play-offs
Lesedauer: ca. 4 Minuten

Ein Sieg wäre Pflicht gewesen, den letzten Play-off-Platz zum Abschluss der Hauptrunde noch zu realisieren. Mit dieser Tatsache gingen die Spieler um Kapitän Marco Kluin auch in die Partie. Entschlossen kam man aus der Kabine. Druckvoll agierend, wussten sich die Panther aus der Landeshauptstadt von Niedersachsen nur mit einem Foul zu wären. Diese Überzahlsituation nutzten die Patriots dann zur ersten Führung. Nationalspieler Hannes Ressel war es, der nach nur 66 gespielten Sekunden zum 1:0 einschoss. Doch auch Bissendorf zeigte, dass es nicht zu Unrecht zu den Top vier der 1.Bundesliga gehörte. Die Patriots einmal ungeordnet in der Hintermannschaft ließen sie Jan Dierking passieren, der nach vier Minuten Ingo Schwarz zum ersten Mal überwinden konnte. Doch die Niddataler in der Anfangsphase weiter mit Feldüberlegenheit. Unbeeindruckt spielten sie weiter konzentriert und belohnten sich in der achten Spielminute mit der erneuten Führung durch Marco Kluin. Vier Minuten später war es Andre Gabler, der mit einem platzierten Schlagschuss Nationaltorwart Danny Sellmann im Gehäuse der Panther keine Chance ließ, und gar auf 3:1 erhöhte. Kurz vor Ende des ersten Drittels dann Pech für die Hausherren. Ein Ball ins Fangnetz geschossen, fand den Weg zurück vor das Tor der Hessen, Ingo Schwarz an den Rücken und so stand es 90 Sekunden vor der Pausensirene nur noch 3:2. Erneut Jan Dierking wurde das Tor der Bissendorfer zugesprochen.

Im zweiten Abschnitt, dann die Norddeutschen mit mehr Spielanteilen. Der verdiente Lohn, der Ausgleichstreffer in der 22. Minute durch Sebastian Miller. In der Folge ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Doch beide Torhüter zeigten, dass sie zu den besten im deutschen Skaterhockey gehören.

Mit 3:3 ging es in den Schlussabschnitt. Die Patriots wieder mit guten Chancen, aber ohne Fortune. Anders die Panther. 50 Minuten waren gespielt und die Hausherren in Unterzahl, Panther-Kapitän Markus Köppl war es, der zur ersten Führung für die Gäste traf. Dann Power Play für den IVA, doch trotz vieler guter Möglichkeiten, blieb dieses ungenutzt. Die Patriots weiter im Vorwärtsgang und mit dem vielumjubelten Ausgleich in der 54. Minute. Christian Trautmann nahm sich ein Herz und schoss zum 4:4 ein. Die Niddataler wollten nachlegen und drängten auf die Führung, war die Chance die Play-offs doch noch zu schaffen aufgrund des deutlichen Rückstandes der Uedesheim Chiefs gegen Augsburg im zeitgleich laufenden Fernduell, mehr als gegeben. Doch zu Offensiv agierend checkten die Patriots mit zwei Spielern hinter dem Tor der Panther vor, die ihrerseits den sich bietenden Platz zum Kontern nutzen und zum 4:5 durch wiederum Jan Dierking trafen. Drei Minuten waren noch zu spielen, doch der Ball wollte nicht mehr ins Tor der Panther. So blieb es am Ende bei einer knappen 4:5-Niederlage gegen ein Team aus Bissendorf.

Patriots-Trainer Patric Pfannmüller zeigte sich nach dem Spiel und der verpassten Chance in die Play-offs einzuziehen dennoch recht entspannt und zuversichtlich für die kommende Spielzeit. „Meine Mannschaft hat heute wieder eine beherzte Leistung gezeigt. Dass es gegen eine solche Spitzenmannschaft nicht leicht wird und jeder kleine Fehler bestraft wird, haben wir heute zu spüren bekommen. Aber genau das bringt uns weiter und macht uns nur stärker. Dass es am Ende mit den Play-offs nicht geklappt hat, ist schade, aber das haben wir nicht in den letzten Spielen, sondern schon zuvor verspielt. Für uns ist das kein Weltuntergang, sondern spornt uns an, es im kommenden Jahr besser zu machen.“ Auf die Frage nach einem Resümee zu dieser Saison, antwortete Pfannmüller: „Es war für uns eine sehr turbulente Saison, sowohl intern als auch extern. Das haben wir so in diesem Umfang noch nicht erlebt. Wie die Mannschaft das alles in den letzten Spielen weggesteckt hat und sich mit einer doch sehr dünnen Spielerdecke präsentierte, war vorbildlich. Natürlich haben wir dieses Saison unsere hochgesteckten Ziele nicht erreicht, dass ist nie zufriedenstellend, aber kann auch nicht immer klappen. Dennoch hatten wir schon sehr früh in der Saison nichts mehr mit dem Abstiegskampf zu tun und konnten schon zeitig für die 1.Bundesliga 2014 planen. Dass lässt uns für die kommende Saison alle Chancen offen, die in diesem Jahr verpassten Ziele zu realisieren.“ In Sachen Planung 2014 konnte uns Pfannmüller bereits folgendes mitteilen: „Gespräche bezüglich Kaderplanung sind in vollem Gang. Mit Marco Kluin, Marco Forster, Jan Bannenberg, Alex Blum, André Gabler, Jan Barta, Tim May, Felix Dombrowsky und Marcel Kempf haben bereits wichtige Stammspieler ihre Zusage gegeben. Weitere folgen in kürze. Auch wollen wir in den kommenden Monaten unseren Nachwuchsspielern mehr und mehr die Möglichkeit bieten sich für die Bundesligamannschaft zu empfehlen. Wichtig ist, dass wir alle aus den Geschehnissen in diesem Jahr sehr viel gelernt und daraus unsere Schlüsse gezogen haben.“

Doch auch in diesem Jahr werden die Patriots noch einige Test- und Freundschaftsspiele bestreiten, in denen junge und neue Spiele getestet werden sollen. So sind zwei Spiele gegen den hessischen Nachbarn aus Kassel im Oktober, wie auch die Teilnahme am Hütt-Cup in Kassel im November geplant, wo es gilt den Turniersieg des vergangenen Jahres zu verteidigen.

Wechsel von Essen nach Assenheim
Jan Barta kehrt zu den Rhein-Main Patriots zurück

​Jan Barta wechselt von den Rockets Essen aus der 1. Skaterhockey-Bundesliga zur Saison 2019 zu den Rhein-Main Patriots nach Assenheim. ...

8:3-Sieg im Finale gegen die Bissendorf Panther
Junioren der Crash Eagles zum sechsten Mal in Folge Deutscher Meister

​Zum sechsten Mal in Folge sind die Skaterhockey-Junioren der Crash Eagles Kaarst Deutscher Meister. Ein klarer und verdienter 8:3-Erfolg gegen die Bissendorfer Pant...

9:6 im dritten Finalspiel gegen den HC Köln-West
Crash Eagles Kaarst werden erneut Deutscher Meister

​Der Deutscher Meister 2018 heißt wie im Vorjahr Crash Eagles Kaarst. Den Adlern gelingt durch einen 9:6 (1:4, 4:0, 4:2)-Sieg im dritten Play-off-Finalspiel der Skat...

Endgültige Entscheidung naht
Crash Eagles reisen zum entscheidenden Finalspiel nach Köln

​Gelingt den Crash Eagles Kaarst die Titelverteidigung in der Skaterhockey-Bundesliga oder werden die Rheinos vom HC Köln-West aus der Domstadt Deutscher Meister 201...

10:5-Erfolg gegen den HC Köln-West
Crash Eagles Kaarst erzwingen drittes Finalspiel

​Die Crash Eagles Kaarst besiegen den HC Köln-West in der Play-off-Finalserie der Skaterhockey-Bundesliga mit 10:5 (1:1, 7:1, 2:3) und erzwingen drittes und entschei...