Patriots mit deutlichem Sieg zurück in ErfolgsspurRhein-Main Patriots

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In einem von den Patriots von Beginn an bestimmten Spiel war lediglich die Chancenverwertung der Grund, den Sieg nicht noch hätte höher ausfallen zu lassen. Dem 1:0 durch Kapitän Jan Barta nach 97 Sekunden folgte lange nichts Zählbares, stattdessen waren es die Rheinländer, die mit ihrem ersten gefährlichen Angriff in der vierten Spielminute durch Dennis Kobe zum Ausgleich kamen. Gerade im ersten Abschnitt scheiterten die Assenheimer Stürmer Ressel, May und Co. ein ums andere Mal in aussichtsreicher Position an Krefelds Schlussmann Patrick Wegneroder ihrer eigenen Nachlässigkeit, doch in der elften Minute war es dann erneut Jan Barta, der zum 2:1 einnetzte. Gut drei Minuten später konnte Hannes Ressel in Überzahl nach eigenen zahlreichen erfolglosen Minuten das erlösende 3:1 markieren.

Mit diesem Spielstand ging es in Abschnitt zwei. Der für die Hessen vielversprechend beginnen sollte. Erst 20 Sekunden waren gespielt, da war es Pechvogel Nummer zwei Tim May, der zum 4:1 traf. Der Bann schien gebrochen und die Patriots zeigten ihre stärksten Minuten. Zweimal Jan Bannenberg, erneut Tim May und Christoph Bierschenk erhöhten auf 8:1, ehe eine Fahrlässigkeit den zweiten Treffer für Krefeld durch Brandon Bernhardt in der 33. Spielminute bescherte.

Eine deutliche Führung, die die Niddataler mit ins Schlussdrittel nahmen, welches ähnlich begann wie Abschnitt zwei. Assenheim hatte den Torhunger noch nicht gestillt. So war es Hannes Ressel, der nach 82 Sekunden zum 9:2 erhöhte. Dem 9:3 durch Patrick Komor (47.) folgte die Antwort durch Tim May (51.), der wieder richtig Spaß am Toreschießen gefunden schien.

In der 52. Spielminute wechselte Pfannmüller dann Juniorentorwart Fabian Heyde für Felix Dombrowsky. Sein erster Auftritt in der Bundesliga, den er erfolgreich meisterte. Guten Aktionen folgte zwar noch ein Treffer der Krefelder, doch bei dem war der jüngste im Patriots-Team machtlos. Jannik Jost traf in der 59. Minute mit einem platzierten Schuss in der 59. Minute zum 10:4. Doch die Antwort folgte erneut auf dem Fuße. Jan Barta setze 17 Sekunden vor dem Ende den Schlusspunkt in einer von den Patriots kontrollierten Partie. Neben einem deutlichen 11:4-Erfolg  konnte man konstatieren, dass die Rückkehr von Marco Forster gerade dem Sturmduo May-Barta gut tat und so das Offensivspiel der Patriots belebte. Eine gute Entwicklung, die Lust auf mehr macht.

 „Heute kann ich mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden sein, wir waren das klar bessere Team und haben uns nach der doch schmerzhaften Niederlage letzte Woche eindrucksvoll zurück gemeldet. Die Play-offs haben wir noch lange nicht aus den Augen verloren. Mit uns ist noch zu rechnen“, so ein in der Tabelle nach oben schauender Patriots-Coach Patric Pfannmüller, der nach dem vorzeitigen Klassenerhalt jetzt volle Konzentration auf die nächsten beiden Wochen richtet. Nun stehen mit den Spielen am nächsten Samstag zu Hause gegen Essen als weiterer Play-off-Konkurrent und eine Woche später mit Uedesheim im Pokalhalbfinale, jeweils 19 Uhr, zwei große Duelle mit Endspielcharakter auf dem Programm.


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