Patriots leben wieder9:4-Sieg der Assenheimer gegen Uedesheim

Patriots leben wiederPatriots leben wieder
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Die Rhein-Main Patriots können es doch noch. Im so wichtigen Heimspiel gegen die Uedesheim Chiefs feierte das Team von Trainer Stefan Napravnik am Samstagabend einen souveränen 9:4 (2:0, 5:1, 2:3)-Erfolg.

Bereits im ersten Drittel begannen die Niddataler überaus geordnet und diszipliniert, nach 53 Sekunden bereits mit dem 1:0 durch Alexander Blum. Von dieser so wertvollen Führung getragen standen die Patriots um Schlussmann Ingo Schwarz sicher und suchten vorne zielstrebig den Abschluss. Marcel Patejdl war es dann, der in der zehnten Minute zum 2:0 einschoss.

Mit dieser Führung bei schwül-warmen 30 Grad ging es dann in den zweiten Abschnitt. Weiter zielorientiert spielend merkte man, dass sich die Mannschaft nur mit einem Sieg zufrieden geben wollte. So war es Dennis Schlicht, der mit seinem Tor in Unterzahl zum 3:0 diese Tatsache einmal mehr unterstrich. In der 33. Spielminute war es Tim Max, der auf Zuspiel von Marcel Patejdl gar auf 4:0 erhöhen konnte. Auch das 5:0 durch Marco Forster war für den Kapitän der Patriots ein wichtiger Befreiungsschlag. War also nun der Knoten endlich geplatzt? Es sah in diesem Spiel zumindest so aus. Denn dem 1.5 der Rheinländer folgte postwendend das 6:1 durch Patric Pfannmüller (39.). Den Schlusspunkt in einem starken Mitteldrittel setzte dann erneut Marco Forster zwei Sekunden vor der Pausensirene erneut in Überzahl zum 7:1.

Im Schlussabschnitt wechselte Stefan Napravnik den Torwart. Für den starken Routinier Ingo Schwarz, der dem Team mit seiner Erfahrung und Unterstützung sichtlich Sicherheit gab, kam nun Felix Dombrowsky zwischen die Pfosten. Trotz heißer Temperaturen kalt erwischt, Uedesheim mit einem Fernschuss zum 7:2 nach 100 Sekunden im Schlussdrittel. Die Gegentreffer drei und vier binnen 20 Sekunden in der 45. Spielminute sorgte dann noch einmal für etwas Spannung, doch die Patriots nahmen eine Auszeit, schworen sich wieder auf die vorgegebene taktische Marschroute ein und antworteten in der 47. Minute durch Tim May zum 8:4. In der 54. Spielminute war es dann Marcel Patejdl, der mit einem gezielten Handgelenkschuss zum verdienten 9:4 einschoss. In der Folge verwalteten die Patriots ihre Führung überaus souverän und schafften so einen wichtigen Befreiungsschlag mit dem sie sich in Sachen Klassenerhalt in der Liga zurückmelden und die rote Laterne wieder nach Berlin abgaben. Dieser am Ende doch deutliche 9:4-Erfolg bedeutete auch, dass man nach der 5:9-Auswärtsniederlage zu Saisonbeginn nun über den besseren direkten Vergleich bei Punktgleichheit zum Saisonende verfügt. Ein kleiner Vorteil, der noch große Bedeutung haben kann.

„Ich bin unglaublich erleichtert und wie man sehen kann auch das ganze Team, Fans und Mitglieder. Der Druck war heute wahnsinnig groß, doch wir haben diesem standgehalten und uns in der Liga zurückgemeldet. Dieser wichtige Sieg wird uns Kraft für die weiteren Aufgaben geben. Die Einstellung und Leidenschaft überzeugen mich, auch 2016 mit Assenheim in der 1. Skaterhockey-Bundesliga zu spielen“, so ein erleichterter Stefan Napravnik nach dem Spiel. Weiter geht es für die Patriots am kommenden Samstag um 19.30 Uhr in Düsseldorf und einen Tag später am Sonntag um 19 Uhr zu Hause gegen die Bissendorfer Panther. Bezüglich gesperrter Spieler können die Niddataler ab Samstag wieder auf Pierre Wex, nach abgesessener Spieldauer und dann ab Sonntag auf Lars Bannenberg nach seiner Matchstrafe zurückgreifen.

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