Patriots kehren erschöpft und punktlos von Auswärtstrip zurückNiederlagen gegen Berlin und Bissendorf

Patriots kehren erschöpft und punktlos von Auswärtstrip zurückPatriots kehren erschöpft und punktlos von Auswärtstrip zurück
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Der Skaterhockey-Bundesligist Rhein-Main Patriots hat in den Spielen bei Schlusslicht Berlin Buffalos (9:14) und beim Achten Bissendorfer Panther (3:7) die Chance verpasst, den Anschluss zu den Play-off-Plätzen in der Skaterhockey-Bundesliga zu verkürzen. Das Positive: Nach wie vor trennen die Assenheimer lediglich vier Zähler von Platz acht.

Pech für die Niddataler: Trainer Stefan Napravnik hatte nur einen Rumpf-Kader zur Verfügung. Mit Alexander Baum, Tim May, Harry Lange und Pierre Wex fehlte unter anderem der Paradeblock. „In beiden Partien wäre mehr drin gewesen, wenn wir nur ein, zwei Spieler mehr dabei gehabt hätten“, ist der Sportliche Leiter Patric Pfannmüller überzeugt.

Die Assenheimer haben schon gegen Essen gespielt, gegen Augsburg und gegen Duisburg; gegen die Topmannschaften. Mehr als zehn Gegentreffer hatten die Rhein-Main Patriots bislang noch nicht kassiert. Ausgerechnet beim bis dato punktlosen Tabellenletzten Berlin standen am Ende sage und schreibe 14 Gegentore und eine 9:14-Niederlage zu Buche. „Das ist zu viel. Viel zu viel. Wir selbst haben neun Tore geschossen. Das reicht in anderen Partien zu einem Sieg“, sagt Pfannmüller. Immer wieder habe man sich heran gekämpft, den Rückstand verkürzen können, allerdings sei es nie gelungen, Ruhe ins eigene Spiel zu bringen, was prompt zu Kontern und Gegentreffern geführt habe. Erfolgreichster Torschütze der Patriots war Dennis Schlicht mit vier Treffern.

Drei Gegentreffer binnen zwei Minuten im ersten Abschnitt haben die Gäste bereits wegweisend zurückgeworfen. Von 2:2 konnte Berlin auf 5:2 davon ziehen. Bitter: Beim Stand von 6:4 für Berlin – und noch immer lief das erste Drittel – verpasste Assenheim den Anschluss, kassierte stattdessen in Überzahl drei Sekunden vor der ersten Sirene den siebten Gegentreffer. Bis zur 29. Minute konnte der Aufsteiger aus der Bundeshauptstadt den Vorsprung auf fünf Tore ausbauen (9:4), wirklich abschütteln ließ sich die Mannschaft von Stefan Napravnik allerdings nicht. Selbst nach einer 12:6-Führung für die Buffalos kämpfte sich Assenheim noch einmal in Reichweite (12:9), hatte angesichts der kleinen Besetzung aber keine Kraft mehr, um die Partie zu drehen. Patriots-Tore: Schlicht (4), Unger, Blum, Lachmann, Pfannmüller, Wichter.

Im zweiten Spiel binnen 24 Stunden mussten die Niddataler dem Kräfteverschleiss Tribut zollen. Den Bissendorfer Panthern unterlagen die Essen mit 3:7. Bis zur 30. Minute hielt Assenheim ein 1:1-Remis, dann zogen die Hausherren mit drei Treffern binnen sieben Minuten auf 4:1 davon. Christian Unger, mit seinem zweiten Treffer und Dennis Schlicht brachten die Patriots noch einmal auf 3:4 heran (46.), doch ließen sich die Gäste nun – da die Energie-Reserven mehr und mehr schwanden – auch durch so manche Schiedsrichter-Entscheidung aus dem Konzept bringen. Der dritte Gegentreffer in Unterzahl bedeutete das 5:3 der Panther elf Minuten vor dem Ende, die im Anschluss noch zwei Tore nachlegten. Patriots-Tore: Unger (2), Schlicht.