Patriots erwarten die Duisburg DucksRhein-Main Patriots

Patriots erwarten die Duisburg DucksPatriots erwarten die Duisburg Ducks
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Dennoch sind die Niddataler gelassen und freuen sich auf diese Partie. Nach den beiden Auswärtsspielen in Bissendorf und Iserlohn, wo man nichts Zählbares mit in die Wetterau nehmen konnte, sollen jetzt wieder Punkte her. „Wir haben sehr gut trainiert und zu Hause können wir jeden schlagen“, sagt Assenheims Trainer Patric Pfannmüller. Dass dort aber ein harter Brocken auf die Patriots wartet, das macht ein Blick auf die Aufstellung deutlich. Denn mit Kevin Wilson, Dominik Müller, Paul Fiedler und Torwart René Hippler stehen aktuell vier Nationalspieler im Kader von Trainer Spinnen. Auch in der Tabelle liegen die Jungs aus dem Ruhrgebiet zwei Spieltage vor Ende der Vorrunde auf Platz vier mit Blick nach oben.

Doch die Vergangenheit hat gezeigt, dass gegen Duisburg immer spannende Spiele in der Inlinehalle in Assenheim zu erwarten sind, besiegten die Hessen vor drei Jahren, als Neuling und Regionalligist, das Bundesligateam im Pokal mit 6:4, und verlor ein Jahr später im gleichen Wettbewerb nur unglücklich 5:6 nach Verlängerung. In der letzten Saison traf man erst im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft aufeinander. In der Runde der letzten Vier setzte sich Duisburg mit zwei Siegen durch. Auch das Hinspiel in dieser Saison war ein sehr knappes. Das bessere Ende hatten mit 6:3 erneut die Ducks. Dieses gilt es am Samstag zu drehen und wieder einen großen Erfolg gegen einen der erfolgreichsten deutschen Skaterhockey-Vereine zu feiern. Nach den glanzlosen Spielen scheint man wieder auf einem guten Weg zu sein. Die Motivation und Einstellung ist zurück und die Vorfreude auf das Spiel am Samstag vorhanden. Mit Nationalspieler Marcel Patejdl und Hannes Ressel kehren zudem zwei wichtige Bestandteile des Assenheimer Spiels zurück. Auch die Jungen haben ihre Aufgabe in den letzten Wochen sehr gut gemacht und so wird auch am Samstag der ein oder andere seine Spielzeiten bekommen, so die Infos von den beiden Trainern in Sachen Aufstellung. Um gegen Duisburg erfolgreich sein, stellte Pfannmüller klar, dass wir effektiver vor dem Tor und kompakter in der eigenen Hälfte agieren müssen. Mit einem Sieg könnten die Patriots einen wichtigen Schritt in Sachen Platz 7 machen. Das wäre auch gleichzeitig die beste Vorrundenplatzierung der Vereinsgeschichte.

In Sachen Aufstellung ließ sich Pfannmüller noch nicht in die Karten schauen. Dass man mit drei Reihen auflaufen wird gilt aber als sicher, verfügt das Trainerteam nach vielen Wochen endlich mal wieder über mehr als 14 Spieler. Im Tor ist die Entscheidung, nach dem Urlaubsbedingten Ausfall von Felix Dombrowsky bereits gefallen. Dort stehen Ingo Schwarz und Marcel Kempf. Als Feldspieler stehen Christian Unger, Jan Erik Bannenberg, Marco Kluin, Alexander Blum, Marco Forster, Steven Töteberg, Marcel Patejdl, Christian Trautmann, Christoph Bierschenk, Andreas Behrens, Hannes Ressel sowie die in den letzten Spielen überzeugenden Nachwuchsspieler Sebastian Aletter, André Gabler und David Lohfink zur Verfügung.