Patriots empfangen Deutschen Meister

Patriots empfangen Deutschen MeisterPatriots empfangen Deutschen Meister
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Nach der deutlichen 5:13-Auswärtsniederlage im Hinspiel wollen die Niddataler diesmal ihren ersten Sieg nach bisher drei Niederlagen gegen Augsburg in Meisterschaftsspielen feiern. Im Pokal sieht die Bilanz dagegen ganz anders aus. Traf man bislang zwei Mal aufeinander, konnten die Hessen beide Spiele für sich entscheiden und somit jeweils den Favoriten aus dem Wettbewerb befördern.

Nach aktuell drei Siegen gegen in Folge (Krefeld, Kaarst und Iserlohn) sieht man sich bei den Patriots gut vorbereitet. „Wir haben Selbstvertrauen und wissen, dass wir zu Hause jeden Gegner schlagen können. Jetzt ist es nur sehr wichtig, am Samstag taktisch diszipliniert über die volle Spieldauer zu spielen. Dann glaube ich fest an etwas Zählbares für uns“, ist Trainer Pfannmüller vorsichtig zuversichtlich. Augsburg hat dagegen in den letzten Partien etwas geschwächelt, kam man gegen stark ersatzgeschwächte Essener zu Hause nur zu einem knappen 8:5-Erfolg, verspielte man am vergangenen Wochenende in Bissendorf mit einer 0:3-Niederlage den Sprung an die Tabellenspitze. Aktuell belegt der TV Augsburg mit 18 Punkten dennoch einen starken dritten Platz und hat mit Nationalspieler Lukas Fettinger den Topscorer der aktuellen Saison in seinen Reihen.  Doch auch Torwart Andreas Fuchs, Verteidiger Simon Arzt und Stürmer Frank Kozlovsky gehören aktuell zum Kader der deutschen Nationalmannschaft, was die Klasse dieses Teams untermauert.

„Der TV Augsburg ist die stärkste Mannschaft der letzten zwei Jahre im deutschen Skaterhockey. Gegen sie zu gewinnen, ist da immer eine große Herausforderung, die wir gerne annehmen“, so Pfannmüller weiter. Dass man bei den Patriots diese Aussage sehr ernst nimmt, davon konnte man sich gegen Augsburg in dieser Saison bereits einmal überzeugen. Auf neutralem Platz beim Europa-Cup in Givisiez in der Schweiz vor drei Wochen siegten die Niddataler nach Penaltyschießen und sicherten sich so Platz fünf im Turnier der besten Vereinsmannschaften Europas. Dass man dieses Spiel lediglich mit neun Feldspielern betritt, untermauert die Ambitionen der Assenheimer für das kommende Meisterschaftsspiel umso mehr.

Am kommenden Samstag kann das Trainerteam Pfannmüler/Hofmann nämlich auf nahezu alle Leistungsträger zurückgreifen. Lediglich Jan Bannenberg laboriert weiterhin an einer Bänderverletzung. Eine endgültige Entscheidung in Sachen Aufstellung ist noch nicht gefallen. Davon auszugehen ist allerdings, dass man mit drei Reihen agieren wird, und die Sturmreihe Kluin, Forster, Unger und Töteberg unverändert bleibt. Auch der Einsatz von Routinier und Torwart Ingo Schwarz gilt als relativ sicher. Ob es in den beiden verbleibenden Reihen Veränderungen gibt, ließ der Trainer noch offen. Mit einem Sieg sich von den Zuschauern zu Hause in die Sommerferien zu verabschieden (in den kommenden Wochen stehen für die Patriots nur Auswärtsspiele auf dem Programm), das ist das erklärte Ziel, wenn es dann noch gegen den Meister ist, umso schöner.