Patriots drehen 0:4 und stehen im Pokal-Halbfinale

Patriots drehen 0:4 und stehen im Pokal-HalbfinalePatriots drehen 0:4 und stehen im Pokal-Halbfinale
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Direkt mit Beginn der Viertelfinalbegegung gegen den Tabellenführer der 1. Bundesliga Nord aus Lüdenscheid sah es so aus, als wären die Hausherren noch immer in der Sommerpause. Das Passspiel der Niddataler funktioniere überhaupt nicht, und selbst die vereinzelten Torschüsse landeten direkt beim Lüdenscheider Nationaltorwart Mohr oder führten direkt zu Konterchancen der Highlander, von denen auch drei direkt genutzt wurden. Und so stand es überraschend für die gut 250 Zuschauer in der Inlinehalle Assenheim am Ende des ersten Drittels 0:3.

Auch im zweiten Spielabschnitt gehörte nach 45 Sekunden die erste Chance den Gästen aus dem Sauerland, und der neue Spielstand war 0:4 – und ehrlicherweise gab niemand mehr den Patriots eine Chance dieses Spiel noch zu gewinnen.

Teamchef Jan Sturatschek fand jedoch auf der Bank offensichtlich die richtigen Worte, und ab der 25. Spielminute spielten die Patriots das Hockey, was man erwartete, während Lüdenscheid offensichtlich das Hockeyspielen einstellte. Die ersten beiden Tore für die Niddataler erzielte dann Kapitän Marcel Patejdl, und Jan Niklas Pietsch gelang in der 37. Minute der Anschlusstreffer zum 3:4. Eine kleine Unachtsamkeit der Patriots, die nun auf den Ausgleich drängten, nutzen die Highlander zum 3:5, was dem Spielfluss und der wiedergewonnen Sicherheit auf Seiten der Patriots jedoch nicht schadete. Dem angeschlagen ins Spiel gegangenen Patric Pfannmüller gelangen noch vor der Drittelpause zwei sehenswerte Treffer zum jetzt verdienten 5:5-Ausgleich.

Zu Beginn des Abschlussdrittels übten die Niddataler weiterhin Druck aus. Topscorer Hannes Ressel schoss seine Farben zum ersten Mal in der Partie in Führung. Das Spiel wurde nun zum echten Pokalfight, als Pierre Wex eine fünfminütige Zeitstrafe erhielt, was den Gästen die Möglichkeit zum Ausgleich geben sollte. Patriots-Schlussmann Felix Dombrowsky sollte seiner Mannschaft jedoch ein großer Rückhalt sein und wehrte zahlreiche Chancen der Lüdenscheider ab. Kurz vor Ablauf der Strafzeit konnte er den Ausgleich jedoch nicht verhindern. Postwendend jedoch ließ wiederum Hannes Ressel sein Team und die Zuschauer mit seinem zweiten Treffer erneut jubeln.