Patric Pfannmüller steht vor seinem ComebackViel Erfahrung für die Rhein-Main Patriots

Greift wieder an: Patric Pfannmüller. (Foto: Rhein-Main Patriots)Greift wieder an: Patric Pfannmüller. (Foto: Rhein-Main Patriots)
Lesedauer: ca. 1 Minute

„Ich hatte das Gefühl, dass es dem Mannschaftsgefüge gut getan hat, als ich letztes Jahr wieder mitgespielt habe“, so der 41-jährige als Begründung für seine Entscheidung. „Außerdem haben meine Töchter mich nie richtig spielen sehen. Die beiden haben mir versprochen, dass sie jedes Heimspiel gucken und mich lautstark unterstützen werden.“

Vom Eishockey kommend hat Pfannmüller zusammen mit seinem Vater Jürgen Pfannmüller den Verein aufgebaut und konnte im Inlinehockey einige sportliche Erfolge feiern, so wurde er je sechsmal Deutscher Meister und Pokalsieger. Auch international hat er im Europapokal sowie in der Nationalmannschaft Erfahrungen sammeln könne. Nachdem der Verein 2009 zum Skaterhockey wechselte, gelang dem gebürtigen Assenheimer mit seinen Patriots der Durchmarsch von der Regionalliga in die 1. Bundesliga. In seiner aktiven Zeit spielte er 112 Liga- und Pokalspiele und kam dabei auf ganze 210 Scorerpunkte. Nach seiner Spielerkarriere wurde er Trainer der Bundesligamannschaft und später Sportlicher Leiter und Nachwuchstrainer.

Das Comeback Pfannmüllers war nicht nur sein eigener Wunsch, auch von dem Trainergespann Stefan Napravnik und Mathias Becker sowie von den Spielern wurde um seine Rückkehr gebeten, da seine Präsenz dem Team mehr Erfahrung und Sicherheit, aber auch mehr Motivation gebe. „Dass ich mit 41 nicht mehr 60 Minuten Vollgashockey spielen kann ist mir klar. Wie ein Claudio Pizarro im Fußball möchte ich junge Spieler führen, und die ein oder andere Spielentscheidung durch meine Erfahrung kann auch unglaublich wertvoll sein, darin sehe ich meine Aufgabe.“

Ein persönliches Ziel hat sich Pfannmüller für seine letzte Saison als Spieler auch gesetzt: „Es wäre schön, wenn wir es dieses Jahr schaffen könnten den Pokalsieg zu feiern, zumal das Finale zu Hause in unserer Halle stattfinden wird.“ Dass dieses Ziel als Zweitligist schwer zu erreichen ist sei ihm klar, „aber im Pokal ist alles möglich.“