Panthers beenden Langenfelder Aufwärtstrend

Panthers beenden Langenfelder AufwärtstrendPanthers beenden Langenfelder Aufwärtstrend
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Der HCM startete besser in das vorletzte Heimspiel der Saison. Niko Linsenmaier und Kevin Bitsch sorgten für die schnelle 2:0-Führung. Doch dann zeigte sich, warum die Langenfelder ihre letzten drei Spiele gewinnen konnten. Undiszipliniertheiten der Merdinger, vor allem des Juniorenblocks, wurden eiskalt ausgenutzt. Und so ging es mit einem 2:2 in die Pause.

Zu Beginn des zweiten Drittel trauten dann die knapp 150 Zuschauer ihren Augen nicht. Der HCM spielte fröhlich nach vorne und die Devils machten zwei Tore, 2:4 aus Merdinger Sicht. Doch dann übernahm Dennis Schopp die Verantwortung und verkürzte mit einem schönen Alleingang auf 3:4. Das Spiel wurde zunehmend verfahrener. Immer wieder Strafzeiten auf beiden Seiten und eine Fausteinlage von Devilstorwart Kaufmann, der mit nur zwei Minuten davon kam, ließen den Eindruck entstehen, dass hier nicht zwei Bundesligisten, sondern Hobbyteams gegeneinander spielten. Glücklicherweise konnte Linsenmaier in diesem Chaos noch zwei Tore zum bis dahin schmeichelhaften 5:4 für den HCM erzielen.

Spielertrainer Thomas Rutkowski hat in der zweiten Drittelpause offensichtlich die richtigen Worte gefunden, denn Merdingen war nicht mehr wieder zu erkennen. Sieben Tore gelangen in nur 13 Minuten, das fünfte Langenfelder Tor war nur für die Statistik. In jedem Moment wacher, schneller und ehrgeiziger waren die Tuniberger in diesem Drittel und so ist der letztendlich doch hohe Sieg aufgrund des letzten Spielabschnitts vollkommen gerechtfertigt.

„Ich habe vor allem unsere jungen Spieler in die Pflicht genommen, wieder Hockey zu spielen, ihren Job konzentriert zu machen. Es kann nicht sein, dass ein 17-Jähriger meint, er sei allwissend und könne auf dem Feld tun und lassen, was er will. Sie können sehr gut Hockeyspielen, lassen sich aber noch viel zu oft provozieren. Das müssen Robert, Niko & Co noch lernen!“, so die Aussage von Trainer Thomas Rutkowski zum letzten Spielabschnitt.