Panther treffen am Samstag auf Erzrivalen aus DuisburgBissendorfer Panther

Panther treffen am Samstag auf Erzrivalen aus DuisburgPanther treffen am Samstag auf Erzrivalen aus Duisburg
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Die Panther gegen die Ducks – diese Partie ist seit Jahren ein Duell auf Augenhöhe und bietet bereits seit Anfang des Jahrtausends beste Skaterhockey-Unterhaltung. Vor rund fünf bis zehn Jahren spielten beide Teams noch um die Vorherrschaft der damals zweigleisigen Bundesliga – heute hingegen kämpfen beide Mannschaften eher um die Play-off-Teilnahme. Allerdings hat diese etwas veränderte Tabellensituation nichts von der Brisanz dieser Spiele genommen. „Gegen Duisburg ist es immer etwas Besonderes zu spielen. Die Spieler kennen sich teilweise schon seit Jahren und da die Partien in der Vergangenheit immer knapp und leidenschaftlich geführt worden sind, will sich niemand eine Blöße geben“, so Panther-Kapitän Markus Köppl. Allerdings können die Panther das Spiel zumindest in der Theorie etwas entspannter angehen lassen: Die Play-offs sind dem Team aus der Wedemark nicht mehr zu nehmen und damit ist das wesentliche Saisonziel neben dem Klassenerhalt geschafft. „Alles, was jetzt kommt, ist Zugabe für unsere Fans und uns“, so Trainer Darian Abstoß, fügt aber schnell an, dass „wir mächtig heiß drauf sind, möglichst lange im Wettbewerb zu bleiben“. Von daher sollte die Partie gegen Duisburg den niedersächsischen Raubkatzen sehr entgegen kommen, hat man doch mit diesem hochklassigen Gegner eine hervorragende Möglichkeit, sich für die anstehenden Play-offs einzuspielen und gegebenenfalls die ein oder andere taktische Variante zu probieren.

Panther-Trainer Darian Abstoß kann personell fast aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Goalie Malte Abstoß aufgrund von Urlaub und der langzeitverletzte Liam Janotta können nicht auflaufen. Ob Coach Abstoß allerdings seine formell erste Garde auflaufen lässt, hält er sich bewusst offen: „Während der langen Sommerpause haben sich einige unserer Nachwuchskräfte gut in den Vordergrund gespielt und konnten nicht nur in Punkto spielerischer Qualität zulegen. Unser Kader ist mittlerweile so groß, dass ich auch den arrivierten Kräften eine Pause geben kann, die den Sommer nicht so intensiv für die Play-off-Vorbereitung genutzt haben“, so der Panther-Trainer.

Auf jeden Fall mit von der Partie ist aber Sebastian Miller. Und das sogar als frisch gebackener Europameister. Als einziger Nationalspieler aus den Reihen der Panther gewann er mit der Nationalmannschaft am vergangenen Wochenende in einem hochdramatischen Finale nach Verlängerung gegen Dänemark die europäische Krone und wird so sicherlich mit einer Extra-Portion Selbstbewusstsein gegen Duisburg auflaufen.


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