Panther schlagen sich achtbar gegen Deutschen MeisterBissendorfer Niederlage gegen Köln

Panther schlagen sich achtbar gegen Deutschen MeisterPanther schlagen sich achtbar gegen Deutschen Meister
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Nach der erschreckend schwachen Vorstellung in Duisburg folgte eine deutliche Leistungssteigerung der Bissendorfer Panther gegen den HC Köln-West. Trotzdem blieben bei der 8:11 (3:4, 2:4, 3:3)-Niederlage keine Punkte in Niedersachsen.

Die Bissendorfer gingen gegen den Deutschen Meister als völliger Außenseiter in das Aufeinandertreffen und konnten frei aufspielen. Marc Wedemeyer erzielte in Minute drei nach einem Pass von Torhüter Danny Sellmann über die gesamte Fläche die 1:0-Führung für die Hausherren. Für Wedemeyer war es im 16. Bundesligaspiel der erste Treffer. Auf sein Tor angesprochen sagte der 24-Jährige scherzhaft, dass er über die gesamte Saison verteilt noch nie so einen guten Pass bekommen hätte. Das Spiel gestaltete sich trotz der höheren Spielanteile der Kölner zu jeder Sekunde offen. Für die Wedemärker war die oberste Devise, die technisch äußerst versierten Weisheit-Brüder und den Scharfschützen Kai Eßer in Schach zu halten. Allerdings gibt es dafür keine Patentlösung und so erzielten jene im Zusammenspiel ganze vier Treffer in den ersten 20 Minuten. Urgestein Markus Köppl war auf Seiten der Panther mit einem Doppelschlag erfolgreich, so dass das Spiel spannend mit 3:4 in die erste Drittelpause ging.

Nach nicht einmal einer Minute im zweiten Drittel egalisierte Verteidiger Sebastian Miller in Überzahl die Partie. Nach diesem Treffer zogen die Kölner jedoch das Spiel noch mehr an sich und zogen innerhalb von viereinhalb Minuten auf 4:7 davon. Rückkehrer Niclas Köhn verkürzte abermals in Überzahl auf 5:7, ehe die Domstädter gleichermaßen in einer 4:2-Überzahl 14 Sekunden vor der zweiten Drittelpause den alten Drei-Tore-Vorsprung wiederherstellten.

Im letzten Drittel ersetzte Malte Abstoß den stark und seine Mannschaft im Spiel haltenden Sellmann. Ersterem wurde von Seiten der Gäste keine Zeit gelassen, sich ins Spiel einzufinden. Nach 56 Sekunden in Unterzahl und 17 Sekunden später machten die Rheinos das Spiel zweistellig. Die Panther steckten jedoch nicht auf und kamen durch Jan-Christoph Pries, Markus Köppl mit erneutem Hattrick und knapp fünf Minuten vor der Schlusssirene Patrick Faupel auf zwei Tore wieder heran. Danach haderten die Panther mit den Unparteiischen, während Köln den Endstand markierte.

Panther-Trainer Darian Abstoß zeigte sich mit der Leistung seiner Schützlinge zufrieden: „Aus diesem Spiel können wir mit erhobenem Hauptes gehen. Nach einem 4:7-Rückstand, als das Spiel schon entschieden schien, nochmal so zurückzukommen, das zeugt von nicht endendem Kampfgeist. Das ist genau das, was wir in den Play-offs brauchen werden und nun versuchen in die letzten Hauptrundenspiele mitzunehmen.“