Panther mit Druck und Euphorie ins HeimspielBissendorfer Panther

Panther mit Druck und Euphorie ins HeimspielPanther mit Druck und Euphorie ins Heimspiel
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Hätte man Darian Abstoß, dem Trainer der Bissendorfer Panther vor der Saison gesagt, dass am Ende eine Play-off-Niederlage gegen Köln steht, dann hätte dieser wohl damals keine Einwände gehabt. Jetzt, da dieses Szenario allerdings ein sehr reales zu werden scheint, kann sich Abstoß aber auch mehr vorstellen: „Klar, für uns stand nach all den Abgängen vor der Saison zunächst der Klassenerhalt klar im Fokus. Dieser ist eindrucksvoll geschafft. Aber allen Unkenrufen zum Trotz sind wir sogar in den Play-offs um die Meisterschaft, und beim Spiel in Köln war zu sehen, dass mit etwas mehr Glück und Verstand auch wir hätten als Sieger vom Platz gehen können.“ 55 von 60 Minuten spielten die Panther als Siebter der Hauptrunde auf Augenhöhe mit dem Zweiten der Tabelle. Lediglich eine Schwächephase im zweiten Drittel sorgte am Ende für den Unterschied und für die knappe 4:6-Niederlage in Köln. Aber dennoch ist man im Lager der Panther zufrieden: „Wir haben gutes Hockey gezeigt, waren mit Einsatz und aller Leidenschaft dabei. Auf die Leistung und diese Mannschaft kann man wirklich stolz sein“, so Kapitän Markus Köppl nach der Partie.

Allerdings – und das ist auch eine Selbstverständlichkeit im Lager der Wedemärker Raubkatzen – will man alles daran setzen, die Kölner in eine dritte Partie zu zwingen. Da die Play-offs im Best-of-Three-Modus ausgetragen werden, könnten die Panther mit einem Heimsieg ein drittes und entscheidendes Spiel in Köln erzwingen. Allerdings muss für einen Sieg über Köln alles stimmen: Neben einer erwartbaren, perfekten Einstellung müssen die Panther auch insbesondere im taktischen Bereich voll auf der Höhe sein. Köln ist durch seine drei Ausnahmekönner, die beiden Weisheit-Brüder und Kai Esser, individuell die spielerisch stärkste Mannschaft der Liga. „Es ist so gut wie unmöglich, diese drei Jungs komplett aus dem Spiel zu nehmen. Unser Ziel muss es aber sein, sie bestmöglich von unserem Tor fernzuhalten“, so Trainer Abstoß. Weiterführend ist er sogar der Meinung, dass die Partie in Mellendorf den Rheinos aus Köln sogar besser liegen dürfte, als deren Heimspiel. Grund für die Annahme ist neben der Statistik der letzten Jahre vor allem die Größe der Spielfläche in der Wedemarksporthalle: Die Fläche ist deutlich größer als das Kölner Pendant und das gibt den sprintstarken Rheinos weitere Möglichkeiten ihre individuelle Klasse zu auszuspielen. Dennoch gibt sich Abstoß kämpferisch: „Wenn man eines von den Panthern erwarten kann, dann ist es Leidenschaft von der ersten bis zur letzten Minute und gerade mit der Unterstützung unsere Klasse-Publikums werden wir alles für einen Sieg tun.“ Ob diese Leidenschaft reicht, wird man gegen Köln sehen.


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