Ohne Sieg, aber Steigerung von Drittel zu DrittelRostocker Nasenbären

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„Es macht sich bemerkbar, dass wir erst ab April eine feste Trainingszeit haben. Unser Mannschaftsgefüge funktioniert noch nicht so, um von der ersten Spielminute an hellwach auf der Fläche zu stehen“, versucht Trainer Mario Breneizeris die knappe Niederlage zu erklären. „Wir fanden auch in Lüdenscheid unseren Rhythmus ist im Verlaufe der Partie.“ So kassierten die Nasenbären in den ersten 26 Minuten zunächst einen 0:3-Rückstand, der mit großem kämpferischen und zunehmend auch spielerischen Einsatz aufgeholt werden musste. Mit einem starken Doppelschlag innerhalb von zehn Sekunden schoss das dänische Bruderpaar Damgaard die Gäste wieder heran. Zunächst traf Kristian auf Vorlage von Soeren zum 1:3 und dann Soeren zum 2:3 (31.), nachdem Kristian für ihn aufgelegt hatte. „Leider spielt meine Mannschaft derzeit noch sehr ungestüm, kassiert einfach zu viele und unnötige Zeitstrafen, was wohl auch der noch fehlenden Erfahrung in dieser Liga geschuldet ist“, so der Nasenbären-Coach zu dem vierten und fünften Gegentor, welche die Rostocker in Unterzahl hinnehmen mussten. Doch wieder rappelten sich die Gäste auf, überstanden eine weitere Unterzahlsituation von drei zu vier, dann gar zwei Rostocker gegen vier Lüdenscheider und gewannen den letzten Spielabschnitt so mit 2:1 Toren. Zunächst hatte wieder das dänische Nationalteam-Doppel Soeren und Kristian Damgaard mit Treffer und Vorlage zugeschlagen. In der Schlussphase nahm der Nasenbären-Trainer dann seinen starken Torhüter Mads Tolstrup-Nielsen von der Fläche. Der zusätzliche Rostocker Angreifer sorgte für den Angriffsdruck, der durch Mannschaftskapitän Christian Herrmann zum 4:5-Anschlusstreffer führte. Die Vorlage für dieses Tor gab sein Verteidigerkollege Jörg Müller. In der letzten Minute versuchten die Nasenbären noch einmal das gleiche Spiel. Aber die Schlusssirene verhinderte einen möglichen Ausgleichstreffer und so auch den ersten Punktgewinn. „Schade, dass unserer Angriffsspiel erst ab Mitte des zweiten Spielabschnitts besser wurden. Aber unsere zwölf Feldspieler und zwei Torleute haben bewiesen, dass die Mannschaft erstligatauglich ist“, meinte Nasenbären-Chef Christian Ciupka nach dem Match. Jetzt freut er sich mit seinen Mannschaftskameraden auf das internationale Benefizspiel am Oster-Samstag in der heimischen OSPA Arena gegen die Copenhagen Vikings, eines der besten Clubteams Dänemarks und Europas.


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