Ohne fünf mach vier

Ohne fünf mach vierOhne fünf mach vier
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Die Niddataler, die ohne fünf Stammspieler angetreten waren, kamen besser ins Spiel. Machten von Beginn an Druck auf den an diesem Abend sehr gut haltenden Tobias Opfermann im Kasten der Mendener Mambas. Lediglich durch Unkonzentriertheiten kamen die Gäste aus dem Sauerland ein ums andere Mal gefährlich vor das Tor der Patriots. Doch diese gab es häufig, so dass das Spiel bis in die Schlussminute spannend bleiben sollte. Es dauerte bis zur fünften Spielminute, da konnten die Wetterauer das erste Mal jubeln. In Überzahl brachte Christian Trautmann nach schönem Pass von Patric Pfannmüller die Hausherren in Führung. Doch auch die Gäste zeigten, dass sie eine gute Power Play Formation besitzen. In der neunten Minute konnte Philip Broze den Ball im Tor der Patriots zum 1:1 unterbringen. Von diesem Schock schnell erholt war es Jannik Striepeke, der nur 30 Sekunden später nach Zuspiel von Nicholas Becker zum 2:1 einnetzte. Von nun an sollte es das Spiel von Tobias Opfermann werden. Der Mendener Schlussmann stand mehr und mehr im Rampenlicht und brachte die Patriotsoffensive an den Rand der Verzweiflung. Großchancen im Minutentakt und immer hatte Opfermann ein Körperteil zur Stelle. Die Folge der Ausgleich durch Dustin Heckmann nach einem Konter der Mambas in der 16. Spielminute.

Das zweite Drittel lieferte ein identisches Bild. Chancen für die Patriots, aber der Ball sollte nicht ins Tor gehen. Schießt du keins, kriegst du eins, das ist die alte Formel. Es schlichen sich weitere Leichtigkeitsfehler ein, doch die Mendener an diesem Tag im Sturm zu harmlos. In der 32. Spielminute dann die erneute Führung der Hessen. Marco Forster war es, der erneut eine Überzahlsituation nutze und den Ball im Tor unterbrachte.

Mit dem 3:2 ging es auch in die letzten 20 Minuten. Die Patriots drängten auf die Entscheidung, aber die in der eigenen Hälfte gut stehenden Mambas stemmten sich gegen die drohende Niederlage. Pfosten, Latte oder der an diesem Abend beste Spieler Mambas Schlussmann Opfermann. Der Ball sollte nicht reingehen. In der 57. Spielminute dann das erlösende 4:2. Jan Erik Bannenberg fand die Lücke und schob nach Pass von Marco Forster ein. Doch wer glaubte das Spiel sei entschieden, der sah sich getäuscht. Erneut eine Unachtsamkeit in der Patriots-Vordermannschaft und die Mambas konnten nur 25 Sekunden später wieder verkürzen. Dennis Schlicht schoss aus ca. 15 Metern und Marcel Kempf, im Tor der Patriots, musste den Ball unglücklich passieren lassen. 4:3 und noch drei Minuten zu spielen. Die Mambas warfen noch einmal alles nach vorne und nahmen eine Minute vor Schluss den Torwart vom Feld, doch auch mit fünf Feldspielern war nichts mehr zu holen. Die Patriots siegen am Ende verdient, aber knapp mit 4:3 und stehen nun in der Runde der letzten Acht.


Die geilste Zeit des Jahres! Alle Playoffspiele der PENNY DEL siehst du LIVE nur bei MagentaSport!   🤩📺🏒

💥 Alle Spiele der Eishockeys WM Live auf SPORTDEUTSCHLAND.TV 👉 zum Turnierpass   🥅