Nur Remis gegen Langenfeld

Mit Vollgas in die PauseMit Vollgas in die Pause
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Im vorletzten Saisonspiel trennte sich der Crefelder SC in der 2. Skaterhockey-Bundesliga Nord von den Langenfeld Devils mit 7:7 (3:2, 2:2, 2:3).

Es dauerte nicht lange, da zappelte das Netz der Devils das erste Mal. Brandon Bernhardt nutzte einen Stellungsfehler des Gästekeepers und versenkte die Kugel zum 1:0. Lange hielt diese Führung aber nicht. In der fünften Minute konnten die Devils ausgleichen und in der zehnten Minute sogar in Führung gehen. Es war kein schönes Spiel auf beiden Seiten. Viele Fehler im Aufbau, schlechte Laufwege und Abstimmungsprobleme prägten bis dahin das Spiel. Kurz nach der Führung konnte Wasja Steinborn aber für seine Farben wieder ausgleichen und noch vor der ersten Pause machte Brandon Bernhardt seinen zweiten Treffer zum 3:2.

Das zweite Drittel begann mit einem Doppelschlag durch erneut Wasja Steinborn und Tim Kranenbroeker. Aber die Gäste steckten nicht auf und kamen noch im zweiten Spielabschnitt auf 5:4 heran.

Im letzten Drittel erwischten die Gäste den besseren Start und konnten kurz nach Wiederbeginn den 5:5 Ausgleich markieren. Aber auch hier folgte die prompte Antwort der Hausherren in Person von Dennis Keller der wieder kurze Einsätze bekam nach seiner Schlüsselbeinfraktur, die er sich im Hinspiel zugezogen hatte. Wasja Steinborn krönte dann seine Leistung mit seinem dritten Tor zum 7:5. Die Devils setzten nun alles auf eine Karte und holten ihren Keeper zwecks eines zusätzlichen Feldspielers vom Feld. Mit Erfolg. Zwei Minuten vor Ende konnten sie auf 7:6 verkürzen. Die Stimmung war hitzig. Das bis dahin sehr faire Spiel drohte eine Minute vor Schluss zu eskalieren. Ein Handgemenge vor dem Kasten von Christian Kramer führte zu einer roten Karte auf beiden Seiten plus mehrerer Fünf-Minuten-Strafen. Die Devils machten Druck und konnten tatsächlich eine Sekunde vor Ablauf der regulären Spielzeit noch den Ausgleich erzielen.

Die Bears haben es leider verpasst frühzeitig den Deckel drauf zu machen und müssen nun am kommenden Samstag im letzten Spiel gegen Berlin gewinnen, damit der Meistertitel in der Seidenstadt bleibt.