Norbert Krause bleibt Highlander-Coach

Highlander müssen unnötig zitternHighlander müssen unnötig zittern
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Jetzt ist es also amtlich: Norbert Krause bleibt trotz aller Rückzugsbemühungen doch Trainer der Highlander Lüdenscheid. Das gab der Meinerzhagener am Montag bekannt. „Damit schließen wir die Suche jetzt ab“, so der 45-Jährige, der aus privaten wie gesundheitlichen Gründen nurmehr als sportlicher Leiter fungieren wollte.

Der Grund für den Verbleib auf der Trainerbank ist ein simpler: Bis Montagabend fand sich einfach kein geeigneter Nachfolger. Kandidaten indes hatte es zuhauf gegeben. Krauses Wunschkandidat Gerwin Elesen hatte früh erklärt, seine angetretene Mission beim Süd-Erstligisten Uedesheim Chiefs fortführen zu wollen. Andreas Pokorny, früherer Eishockey-Nationalspieler der Iserlohn Roosters, war ebenfalls schnell außen vor. Und Carsten Lapaczinski, Trainer von Ligarivale SHC Rockets Essen, sprang von sich aus ab. „Carsten hatte Bedenken wegen der Logistik, er hätte nur einmal in der Woche beim Training sein und seinen Trainerjob nicht so erfüllen können, wie er sich das vorgestellt hätte“, so Krause am Dienstag.

Zuletzt scheiterten die Verhandlungen mit Peter Toth, ehemaliger sportlicher Leiter der Moskitos Essen und zuletzt Trainer von Zweitligist Piranhas Oberhausen. „Er ist ein erfahrener Mann, der gute Ideen hatte. Aber wir waren nicht ganz auf einer Linie“, meinte Krause.

Mit der (unspektakulären) Lösung in der Trainerfrage sind nun alle Planungen abgeschlossen, bleibt auch Carsten Lang, der ebenfalls im Gespräch als Krause-Nachfolger war, Trainer der Highlander-Junioren und bleiben Matthias Krüer und Danny Kerstholt (beide Pumpkins Oldenburg) die einzigen Neuzugänge. Jetzt gilt es, die recht kurze Vorbereitung - die Saison beginnt aller Vorraussicht nach Ende Februar - so gut wie möglich zu nutzen. Eingebettet werden soll dabei ein freundschaftliches Kräftemessen gegen die Uedesheim Chiefs mit Ex-Highlander John Versteeg.

Der wird derweil der einzige Abgang bleiben, Gerüchte um einen Wechsel von Jiri Svejda und Tim Bruch zum Nordkreis-Rivalen Samurai Iserlohn räumte Krause lachend aus: „Die wollen wahrscheinlich von ihren eigenen Problemen ablenken.“

Planen muss Lüdenscheids Trainer allerdings ohne André Bruch: Der Leistungsträger teilte Krause sein Karriereende mit, auf Grund seiner schweren Knieverletzung kann und will Bruch keinen Leistungssport mehr betreiben. Auch die (ehemaligen) DEL-Profis spielen keine gewichtige Rolle mehr bei den Highlandern: Martin Schymainski tritt seinen Zivildienst in München an, Alexander Dück ist bekanntlich in Slowenien aktiv. Einzig Alexej Dmitriev soll nach Heilung seiner Knieverletzung einige Spiele im Highlander-Dress absolvieren. Trainingsstart der Highlander ist am 19. Januar.