Niederlage ohne Folgen im letzten VorrundenspielRhein-Main Patriots

Niederlage ohne Folgen im letzten VorrundenspielNiederlage ohne Folgen im letzten Vorrundenspiel
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Es ist eine zu verschmerzende Niederlage, so das Fazit eines abwechslungsreichen Abends in der Inlinehalle in Assenheim. Hatten die Patriots den besseren Start und mit Marco Forster zwei Mal die Möglichkeit mit 1:0 in Führung zu gehen, doch scheiterte der Patriots-Stürmer am Pfosten. Auch eine Überzahlsituation der Hessen blieb ungenutzt. In der Folge dann Köln. Siebte Spielminute und das 0:1 durch Tobias Adams. Mit einem starken Überzahlspiel machten die Rheinländer dann in Person von Nationalspieler Robin Weisheit auch das 2:0. Die Patriots versuchten Druck aufzubauen, und spielten weiter nach vorne. In Überzahl machte man es im zweiten Versuch dann besser und kam nach 13 Minuten durch Marcel Patejdl zum Anschluss. Erneut eine Strafzeit bedeutete Unterzahl für die Hausherren, die erneut kein Mittel gegen das Kölner Powerplay fanden und das 1:3 (17.) von René Müller hinnehmen mussten.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts erneut die Patriots mit den Akzenten. Diesmal mit Erfolg. Steven Töteberg markierte nach Zuspiel von Marco Forster das 2:3. 22 Minuten waren gespielt und jeder in der Halle merkte, dass sich die Teams auf Augenhöhe begegneten, wäre da nicht das Überzahlspiel der Domstädter. Erneut Strafzeit Assenheim und erneut Tor Köln. Torschütze ein weiterer Nationalspieler in Kölner Reihen mit Kai Esser. Die Patriots gaben nicht auf und erspielten sich weitere Torchancen. Belohnt wurden die Bemühungen durch den erneuten Anschluss durch Hannes Ressel. 3:4 nach 31. Spielminuten und die Chance bei 4 gegen 2 Überzahl zum Ausgleich zu kommen. Doch Köln stand gut und machte mit einem Konter in 3:4 Unterzahl das 3:5 durch David Weisheit. Die Niddataler wirkten in dieser Phase ideenlos und geschockt, was die Gäste durch Tobias Adam zum 3:6 ausnutzten. Auch beim 3:7 sahen die Patriots nicht gut aus, ließen zu viel Raum und David Weisheit bedankte sich mit seinem Tor.

Im Schlussabschnitt auf einen guten Abschluss der Vorrunde bedacht die Patriots wieder stärker. Das 4:7 durch Hannes Ressel der verdiente Lohn. 46 Minuten waren da gespielt. In der Folge die Niddataler mit mehr Akzenten, aber Köln spielte die Führung sicher über die Zeit, und feierte mit diesem Sieg Platz 1 nach der Vorrunde.

„Man hat klar gesehen, dass Köln einfach cleverer in den entscheidenden Situation ist, das ist wenn man die Spieler und deren Erfahrungen im Skaterhockey vergleicht auch nicht unnormal, da müssen wir halt erst noch hinkommen, es gelingt uns schon das ein oder andere Mal siehe gegen Duisburg am letzten Wochenende, aber halt nicht immer. Entscheidend waren heute die Specialteams, da war Köln heute einfach besser und hat somit verdient gewonnen“, resümiert Patric Pfannmüller nach dem Spiel, der aufgrund der 3:7-Niederlage von Uedesheim in Krefeld mit seiner Mannschaft dennoch Platz sechs zum Abschluss der Vorrunde behalten hat. Im Viertelfinale der Play-offs treffen die Patriots nun am kommenden Wochenende auf Iserlohn, die in Augsburg durch ein 5:5 und dem Sieg von Köln auf Platz drei abrutschten. Abgestiegen sind neben den bereits feststehenden Düsseldorfern, die zum Abschluss mit 2:9 in Bissendorf verloren, die Crash Eagles Kaarst, die zu Hause gegen Duisburg mit 2:9 unter die Räder kamen. Lüdenscheid sicherte sich dank eines 7:5-Erfolges in Essen den Klassenerhalt.