Neuer Trainer startet mit Sieg

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Mit den Gästen aus Heilbronn hatten die Devils überwiegend leichtes Spiel. Die Dragons konnten zum Spielbeginn nur fünf Feldspieler aufweisen, im Verlauf des Spiels erhöhte sich die Kaderstärke auf insgesamt acht Feldspieler. Dies passte den Langenfeldern gut in die Karten. Sie nutzten die Chance der Stunde und spielten von Beginn an druckvoll. Im ersten Drittel zeigte sich dabei die altbekannte Abschlussschwäche noch sehr deutlich. Zahlreiche hundertprozentige Torchancen blieben ungenutzt, die Zielgenauigkeit der Schüsse war teilweise eklatant schlecht. Durch das schelle Spiel der Teufel mussten die zahlenmäßig unterlegenen Gäste allerdings ordentlich Körner lassen.

Dies nutzten die Devils in der Folge aus. Zu Beginn des zweiten Drittels stellte Langenfeld die Weichen für den Sieg und erarbeitete sich eine zwischenzeitliche 4:0 Führung a. In einer anschließenden, kurzen Schwächephase kam Heilbronn bis auf 4:2 ran. Langenfeld ließ allerdings nichts anbrennen und nahm das Heft wieder in die Hand. Die Devils waren fortan überlegen und bauten die Führung aus. Dabei wurden die Teufel auch zusehendes sicherer, das Selbstvertrauen kam scheinbar zurück. Dies gilt für die Defensivarbeit, den Torhüter Lutz Kaufmann sowie die Stürmer. Besonders das Sturmduo Nick Rütten und Tim Dorneth schien zu alter Stärke zurückzufinden (Rütten: 5 Tore, 1 Vorlage; Dorneth: 1 Tor, 3 Vorlagen). Desweitern trafen Jost Henke (2),Tommi Melkko und Björn Diekelmann für die Teufel.

Dieter Klaus baut auf den Motivationsschub dieses Sieges: „Sicherlich haben wir von der zahlenmäßigen Überlegenheit profitiert. Heilbronn war in einer schlechten Verfassung, wir hatten somit die Chance gegen einen Aufbaugegner zu spielen. Diese Chance kam zum richtigen Zeitpunkt und wir haben sie genutzt. Wir müssen jetzt daran anknüpfen.“ Die rote Laterne steht allerdings immer noch in Langenfeld, das mit zwei Punkten den letzten Tabellenrang belegt. Das rettende Ufer ist weiterhin in großer Ferne. Heilbronn steht mit sieben Punkten allerdings zwei Spielen mehr auf dem siebten Platz, der zur Relegation berechtigt.

Mit Velbert (10. Juli, 15 Uhr, auswärts) und Aachen (16. Juli, 16.45 Uhr, Heimspiel) warten als nächstes zwei nicht unschlagbare Gegner auf die Teufel.