Neuauflage im Pokal-Fight

Da war mehr drinDa war mehr drin
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Nachdem sich die Rostocker Nasenbären am letzten Wochenende in der heimischen Scandlines-Arena mit einem standesgemäßen 24:3-Erfolg im Testspiel gegen das „Johnny Walker Dream Team“ durchsetzen konnten, haben die Mannen um Interims-Kapitän Christian Herrmann bereits das nächste große Ziel im Auge, und das heißt ISHD-Pokal-Halbfinale.

Dass der Weg in die Vorschlussrunde dabei erneut nur über die Bissendorfer Panther führt, erscheint dabei wie ein Déjà-vu, traf man doch bereits letztes Jahr auf die Wedemarker. Dass der Nord-Meister 2006 damals noch eine Nummer zu groß war, musste man an der Warnow nach der bitteren 3:12-Schlappe einsehen. Und auch in dieser Saison gab es bei der 1:8-Auswärtsniederlage in der Skaterhockey-Bundesliga bei den Raubkatzen nichts zu holen.

Erneut werden also am Samstag die Bissendorfer als klarer Favorit in die Partie gehen, führt doch der momentane Tabellenzweite eine Vielzahl klangvoller Namen und jede Menge Nationalspieler in seinen Reihen. Neben Auswahl-Torhüter Jan-Philip Fiege, der im Winter vom Absteiger Lüneburg zu den Schwarzen wechselte, stehen Trainer Klaus-Dieter Schobel mit Kapitän Tim Lücker, Benjamin Hahnemann, Florian Surkemper und David Tözen nicht weniger als vier Feldspieler des aktuellen A-Kaders zur Verfügung.

Anders als noch Ende März wollen sich die Nasenbären aber diesmal mit voller Kapelle in die Höhle der Panther begeben und sich nicht kampflos ihrem vermeintlichen Schicksal ergeben. Dass sie mit drei Blöcken durchaus unangenehm zu spielen und gar nicht so leicht zu besiegen sind, durften bislang alle Ligakonkurrenten erkennen, die versuchten, Punkte von der Ostsee zu entführen. Auch scheinen sich die Reihen der Hansestädter nun gut aufeinander eingespielt zu haben, sahen doch die Zuschauer am vergangenen Samstag gegen im Testspiel gegen das zugegebenermaßen spielerisch weit unterlegene Team 60 Minuten gut anzuschauendes Hockey einer geschlossen agierenden Mannschaft, die den Gegner kaum zur Entfaltung kommen ließ.

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