Nasenbären wachen nach 30 Minuten endlich auf

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Ein ganz wichtiger Erfolg der Bärenbande im 15. Saisonspiel in der 2. Skaterhockey-Bundesliga Nord. „Für uns war es letztlich ein Pflichtsieg, um zumindest die eigenen Möglichkeiten zu nutzen, den Titel im Norden erfolgreich zu verteidigen“, so ein nicht unzufriedener Nasenbären-Chef Christian Ciupka nach dem Match. Mit jetzt 21 Punkten bleiben die Rostocker Cracks weiterhin auf Platz 1 der Tabelle, haben aber schon vier Spiele mehr ausgetragen als der direkte Verfolger Bremerhaven Whales, der gegenwärtig 17 Zähler aus elf Partien auf dem Konto hat. Durch den hohen Erfolg konnten die Nasenbären auch im Torverhältnis (22 plus) mit dem Verfolger von der Nordsee wieder gleichziehen. Im Spiel gegen die Fireballs taten sich die Hausherren zunächst aber recht schwer. Zwar klappte es in der Defensive gut, aber im Vorwärtsgang wurde bis zum 2:2 (28.) beim Nutzen der Chancen doch etliche Male gesündigt. Erst nach 30 Minuten Spielzeit wachten die Nasenbären auf und fügten den bis dato beiden Toren von Christian Ciupka und Toni Walter noch drei weitere Treffer durch Sascha Hainke, erneut Christian Ciupka und Ronny Marquardt zur 5:2-Führung nach dem zweiten Spielabschnitt hinzu. Das letzte Drittel ging dann mit 8:2 deutlich an die Einheimischen, die sich gegenüber den vorangegangenen Partien doch deutlich steigerten und endlich wieder als Team funktionierten. Zunächst stand es 8:2 und dann 11:4, um abschließend nochmals zwei Tore bis zum Schlusssignal hinzuzufügen. Jürgen Brümmer (2 Tore), Ronny Marquardt, David Hördler, Paul Paepke (2) nochmals Sascha Hainke und dann eine Minute vor Ultimo Christian Schulz überwanden im Schlussdrittel nochmals den Keeper aus Sterkrade. „Mit solch einer Leistung sind wir in der Lage, auch die drei letzten Saisonspiele gegen Oberhausen und Lüneburg in eigener Halle sowie dann abschließend noch in Oberhausen zu gewinnen“, ist auch Kapitän Christian Herrmann optimistisch. Ansonsten müssen die Rostocker Nasenbären abwarten, wie die Wale aus Bremerhaven noch gegen Engelbostel, Bissendorf, Oberhausen und Menden in eigener Halle sowie auswärts bei Ahaus, Sterkrade und Lüneburg abschneiden.