Nasenbären mit Steigerung von Drittel zu DrittelRostocker Nasenbären

Nasenbären mit Steigerung von Drittel zu DrittelNasenbären mit Steigerung von Drittel zu Drittel
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„Ich kann vor unserem Minikader trotz der Niederlage nur den Hut ziehen“, war auch der erste Kommentar von Trainer Mario Breneizeris nach der Partie. „Besonderer Dank gilt den drei Akteuren aus der zweiten Mannschaft. Ihr Einsatz und Engagement sorgte dafür, das wir an Himmelfahrt unser Gesicht als Aufsteiger wahren konnten.“ Gleich acht Spieler fehlten dem Rostocker Coach aus der bisherigen Stammformation. Aber Tommy Husmann, Marcel Dachner und Felix Birkholz aus der zweiten Mannschaft halfen nicht nur aus, sie knieten sich voll rein und trugen so dazu bei, dass die Rostocker Nasenbären sich von Drittel zu Drittel steigern konnten. Die Duisburg Ducks als mehrfacher Meister und Vorjahresvierter hatten es sich offenbar leichter vorgestellt, zumal die Hausherren schnell mit 1:0 (2.) in Führung gingen und bis zur ersten Drittelpause drei weitere Treffer nachlegen konnten. Aber zufrieden war der Trainer der Ducks damit nicht, weil er wohl auch sah, dass seine Mannschaft durch so manch eine nicht nachvollziehbare Schiedsrichterentscheidung noch begünstigt wurde, die zu fünf Strafen auf Rostocker Seite führten. Gleichwertige und gar härtere Attacken der Ducks gegen die Nasenbären wurden nicht geahndet. Als so auch noch Rostocks Kapitän und bester Verteidiger Christian Herrmann nach knapp 30 Spielminuten verletzt das Feld räumen musste, schien es um die Gäste von der Küste schlecht bestellt zu sein. Doch bei den Nasenbären setzte der Jetzt-Erst-Recht-Effekt ein. Sie erkämpften und erspielten sich nach dem 0:6 (30.) eine Partie auf Augenhöhe und kamen durch Treffer von Viatcheslav Koubenski, Christian Ciupka und Jörg Müller bis auf 3:6 (50.) heran. Zweimal Jürgen Brümmer und einmal Paul Paepke hatten hierfür die Vorarbeit geleistet. Erst als den Gästen in der Schlussphase die Kräfte ausgingen, konnte Duisburg noch zwei weitere Treffer zum 3:8-Endstand erzielen. „Bei voller Kapelle wäre hier für uns sicher mehr möglich gewesen“, so der Nasenbären-Coach. „Aber hätte und wenn zählen nicht, wenn wir in der ersten Liga bleiben wollen, dann helfen nur Punkte.“ Als erste Reaktion auf den Abgang von Patrick Folkert, der „mit der Belastung in der ersten Liga“ nicht klar kam, haben die Nasenbären jetzt Chris Otten von den Bissendorfer Panthern neu verpflichten können.


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