Nasenbären feiern 10:4-Sieg in eigener Halle

Nasenbären feiern 10:4-Sieg in eigener HalleNasenbären feiern 10:4-Sieg in eigener Halle
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Nach dem ersten Heimspiel der vergebenen Chancen machten es die Hausherren gegen den Tabellennachbarn aus Westfalen diesmal deutlich besser. Die Nasenbären spielten sich gegen die Dogs nicht nur die Chancen heraus, sie nutzten ihre Möglichkeiten diesmal auch deutlich besser. Vor allem das Duo Sascha Hainke und Ronny Marquardt sorgen im ersten Spielabschnitt im Vorwärtsgang für die zur Führung notwendigen Vorlagen und Treffer. Danach war es Kenneth Floyd Schnabel, der traf. Mit seinen beiden Toren im zweiten Teil blieben die Einheimischen auch nach 40 Spielminuten vorne. Trotzdem waren die Gäste in den ersten beiden Dritteln jederzeit gleichwertig und kreuzgefährlich. Es blieb so bis zum 6:4 immer die Gefahr des Ausgleichs oder gar der Führung für die Gäste. Aber letztendlich war es Keeper Henry Thode, der vor dem Match ganz herzliche Glückwünsche und viel Beifall zu seinem 18. Geburtstag entgegennehmen durfte, und seinen tollen Paraden zu danken, dass die Rostocker Nasenbären immer Oberwasser behielten. Das letzte Drittel gestalteten die Gastgeber dann jederzeit souverän. Hier verloren die Ahauser Maidy Dogs dann doch ganz schön an Bissigkeit. Allerdings versäumten es die Nasenbären hier dann auch, das eine oder andere Tor mehr zwischen sich und dem Absteiger aus der ersten Liga zu bringen.

Das Fazit von Nasenbären-Chef Christian Ciupka war nach dem ersten Heimsieg dann durchaus positiv: „Wir sind über die gesamte Spielzeit ein hohes Tempo gegangen und haben so verdient gewonnen. Aber die Mannschaft ist noch lange nicht an ihrer Leistungsgrenze gegangen. Vor allen hat heute unser Überzahlspiel noch nicht so funktioniert, wie ich mir das so vorstelle. Hier und auch anderswo haben wir noch Reserven.“ Am Sonntag wurden die Nasenbären die Tabellenführung an die Ahauser Maidy Dogs wieder los, die bei MO Buffalos Berlin mit einem 17:8-Sieg nachlegen konnten. So führen die Dogs jetzt in der zweiten Liga Nord mit sieben Punkten (einem Spiel mehr) vor den Nasenbären und den Mendener Mambas mit je sechs Zählern.