Nasenbären empfangen die „Fliegenden Holländer“

Da war mehr drinDa war mehr drin
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Wenn am Samstagabend um 19 Uhr die „Kürbisse“ aus Oldenburg in der Arena am Bertha-von-Suttner-Ring auflaufen, sehen sich die Rostocker Nasenbären einer der großen Unbekannten der 1. Skaterhockey-Bundesliga Nord gegenüber.

Obwohl auch sie mit fünf Niederlagen aus fünf Partien denkbar schlecht in die Saison starteten, scheint der direkte Tabellennachbar momentan im sportlichen Aufwind begriffen. In den drei Auftaktpartien auswärts in Bissendorf, Essen und Lüneburg meist nur knapp unterlegen, zogen sie in heimischer Halle gegen Kaarst und Essen dann jedoch unerwartet deutlich den Kürzeren. Die Schützlinge von Gerd Mueller ließen am vergangenen Wochenende ihrem deutlichen 16:0-Pokalerfolg beim Regionalligisten Empelde Maddogs dann aber endlich den ersten langersehnten Bundesliga-Erfolg bei Mitaufsteiger Ahauser SV folgen. Beim 8:6-Auswärtssieg gegen die Maidy Dogs hatten die Oldenburger naturgemäß wesentlich mehr Mühe, siegten aber letztlich verdient.

Ungewöhnlich für den Betrieb in der deutschen Königsklasse vertrauen die Niedersachsen dabei in ihren Reihen auf die Dienste gleich mehrerer Niederländer. Nicht nur durch die geographische Nähe bot es sich an, die spielstarken Nachbarn ins Team zu integrieren. Neben Team-Kapitän und Goalgetter Matthias Krüer, der kürzlich mit einer Einladung zum Sichtungslehrgang der deutschen Nationalmannschaft von Bundestrainer Manfred Schmitz für seine Leistungen in der Liga belohnt wurde, stehen mit Ian Goddard, Robert Eefting und Danny Kerstholt gleich drei seiner Mannschaftskameraden regelmäßig im Nationalaufgebot der Niederlande. Zu diesen drei Legionären kommen in Oldenburg weitere einige weitere „Fliegende Holländer“.