Nasenbären auf der Zielgeraden

Da war mehr drinDa war mehr drin
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Die Rostocker Nasenbären wollen zumindest am kommenden Samstag ab 19 Uhr in der heimischen Scandlines-Arena beim vorletzten Heimspiel in der 1. Skaterhockey-Bundesliga Nord schon etwas mehr als den Grundstein für den Klassenerhalt legen.

Mit fünf Siegen und zehn Punkten aus 13 Spielen momentan Fünfter, müssen sich die Mecklenburger nun vor allem mit den Samurai Iserlohn (Platz 6, 9 Punkte), den Crash Eagles Kaarst (Platz 7, 8 Punkte), den Mendener Mambas (Platz 8, 7 Punkte) und den Skating Bears vom Crefelder SC (Platz 9, 7 Punkte) auseinander setzen und somit rangieren die Adler also nur zwei Punkte hinter den Rostockern auf Platz 7 der Tabelle.

So kommen die Crash Eagles Kaarst als direkter Konkurrent im Abstiegskampf an die Ostseeküste und bei den momentanen Kräfteverhältnissen in der Liga und den letzten beiden schweren Spielen der Nasenbären gegen die Rockets Essen und die Bissendorfer Panther könnten Heim-Punkte aus der Samstagspartie demnach doppelt wichtig sein.

Umso beunruhigender, weil den Aufsteiger immer noch personelle Sorgen quälen. Am letzten Samstag mit nur sechs etatmäßigen Feldspielern in Lüdenscheid hoffnungslos unterlegen und auch am Sonntag nur aufgrund der unverhofften Unterstützung durch David Hördler und Kapitän Paul Paepke, die am Samstagabend kurzfristig nach Krefeld nachreisen konnten, bei den Skating Bears erfolgreich, ersehnen die Warnowstädter zum Wochenende endlich Entwarnung hinter der Bande. Zum einen könnte sich die Situation im Nasenbären-Lazarett etwas entspannen und zum anderen hoffen Russnak, Rydin & Co., dass der eine oder andere Akteur, der zuletzt aufgrund privater oder beruflicher Verpflichtungen passen musste, wieder die Skates für die Nasenbären schnüren kann.

Damit der Schlussspurt der Rostocker in ihrer ersten Bundesliga-Spielzeit nicht zum Rohrkrepierer wird, zählen die Jungs von Trainer Dimitri Kramarenko natürlich wieder die zahlreiche und lautstarke Unterstützung ihrer Fans.


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